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Pannenflughafen: Flughafen BER kostet weitere 770 Millionen Euro

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Pannenflughafen  

BER-Kosten steigen auf mehr als sieben Milliarden Euro

23.02.2018, 18:58 Uhr | dpa-AFX

Pannenflughafen: Flughafen BER kostet weitere 770 Millionen Euro. Hauptstadtflughafen BER (Quelle: dpa/Ralf Hirschberger)

Hauptstadtflughafen BER: Die Kosten betragen längst ein Vielfaches der ursprünglichen Planung. (Quelle: Ralf Hirschberger/dpa)

Die Kosten für den neuen Hauptstadtflughafen bei Berlin steigen voraussichtlich auf mehr als sieben Milliarden Euro. Nach dem Businessplan der Betreiber seien 770 Millionen Euro zusätzlich notwendig. Das berichtet der Sender RBB.

Damit würden die Kosten für den drittgrößten deutschen Flughafen BER knapp 7,3 Milliarden Euro erreichen – beim ersten Spatenstich 2006 war von zwei Milliarden Euro die Rede gewesen. Fehlplanungen, Verzögerungen, Baumängel und Erweiterungen des Baus treiben seither jedoch die Kosten in die Höhe.

Ein Unternehmenssprecher wollte sich zu dem Bericht nicht äußern und verwies auf die Aufsichtsratssitzung am 2. März 2018. Dass sich weitere Mehrkosten ergeben würden, war klar, seit die Eröffnung des Flughafens im Dezember 2017 ein weiteres Mal verschoben wurde – dieses Mal von 2018 auf 2020. Ursprünglich sollten im neuen Terminal in Schönefeld bereits 2011 die ersten Passagiere einchecken.

Mehrkosten durch Terminal und Kredite

Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup hatte im Januar erklärt, für das Terminal würden 300 bis 400 Millionen Euro benötigt. Zudem sei Geld nötig, um Kredite zu tilgen und Zinsen zu zahlen. Im vergangenen Jahr habe das Unternehmen 140 Millionen Euro für den Schuldendienst aufbringen müssen.

Damit ist der Sprung über die Marke von sieben Milliarden Euro plausibel. Lütke Daldrup betonte jedoch, insgesamt würden die Mehrkosten unter einer Milliarde Euro liegen.

Nach RBB-Informationen soll die Hälfte der 770 Millionen von den Flughafeneigentümern Bund, Berlin und Brandenburg kommen – ob als Zuschuss oder Darlehen, blieb offen. Für den Rest wolle die Flughafengesellschaft Bankkredite aufnehmen.

Der Berliner Finanzsenator Matthias Kollatz-Ahnen (SPD) bestätigte am 23. Februar, dass ihm Zahlen dazu vorliegen – als sich zwei Tage zuvor der Berliner Koalitionsausschuss mit dem Businessplan auseinandersetzen wollte, war das noch nicht der Fall. Das Gremium soll nach dem Bericht nun am 27. Februar tagen. Kollatz-Ahnen nannte das Ziel, die Finanzierungslücke durch Anstrengungen des Unternehmens sowie weitere Optimierung zu verkleinern.

Verwendete Quellen:
  • dpa-AFX

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