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Wirtschaft: Drohender FCK-Abstieg - Lösung im Streit um Stadionmiete gefunden

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Wirtschaft  

Drohender FCK-Abstieg - Lösung im Streit um Stadionmiete gefunden

23.02.2018, 18:03 Uhr | dpa-AFX

KAISERSLAUTERN (dpa-AFX) - Im Streit um die Stadionmiete des vom Abstieg in die dritte Liga bedrohten Fußball-Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern ist eine Lösung gefunden worden. Der Aufsichtsrat der städtischen Stadiongesellschaft haben einen Nachlass beschlossen, sagte Oberbürgermeister Klaus Weichel (SPD) am Freitag der Deutschen Presse-Agentur.

In der dritten Liga beträgt die Pacht für das Fritz-Walter-Stadion demnach nun 425 000 Euro pro Jahr. Bisher überweist der FCK jährlich 2,4 Millionen Euro. Für die städtische Stadiongesellschaft brächte die verringerte Miete im Falle eines Abstiegs einen Verlust, da sie wegen eines Kredits auf die Einnahmen angewiesen ist. Deshalb soll nun die Stadt in die Bresche springen.

Möglich mache dies die verbesserte Einnahmesituation, sagte Oberbürgermeister Weichel. Der Nachtragshaushalt der Stadt verbessere sich demnach um 25 Millionen Euro, außerdem bringe eine Erhöhung der Vergnügungssteuer nochmals ungefähr 400 000 Euro ein.

Den Angaben zufolge ist die Haushaltssituation der Stadt aber weiterhin angespannt. Die Kredite erreichen demnach bald eine Höhe von einer Milliarde Euro. Ein Grund seien die enormen Ausgaben für die Bereiche Jugendhilfe und Soziales.

In den vergangenen Wochen hatte die Frage der Stadionmiete und eines Ausgleichs für eine künftig verringerte Miete immer wieder für Diskussionen gesorgt. Das Rathaus hatte zum Beispiel eine Anhebung der Grundsteuer erwogen. Das war auf Kritik gestoßen. Eine Erhöhung der Steuer hätte nämlich auch Menschen getroffen, die mit Fußball nichts am Hut haben. Der Bund der Steuerzahler in Rheinland-Pfalz nannte die Pläne "eine einzige Unverschämtheit".

Mit der neuen Regelung könne der FCK nun seine Lizenz für die dritte Liga beantragen, sagte Oberbürgermeister Weichel. Wann der Ausgleich für die Pachteinnahmen beschlossen werde, sei noch unklar. Da kein Zeitdruck mehr bestehe, sei eine Sondersitzung im März denkbar. Der FCK liegt derzeit in der zweiten Liga auf dem letzten Tabellenplatz, legte in den vergangenen Wochen aber eine Aufholjagd hin, was neue Hoffnung im Kampf um den Klassenerhalt brachte.

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