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Strompreise: RWE will Strompreise im August erhöhen

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Strompreise  

RWE will Strompreise im August erhöhen

18.06.2010, 15:16 Uhr | dpa-AFX, dpa-AFX

Strompreise: RWE will Strompreise im August erhöhen. Strompreise: RWE plant Preiserhöhung ab August (Foto: imago)

Strompreise: RWE plant Preiserhöhung ab August (Foto: imago)

Der zweitgrößte deutsche Energieversorger RWE will nach Angaben der "Süddeutschen Zeitung" zum 1. August seine Strompreise erhöhen. RWE wollte sich zunächst nicht äußern, kündigte aber noch für diesen Freitag in Essen eine Stellungnahme an.

RWE hatte die Strompreise zuletzt im April 2009 heraufgesetzt und in diesem Jahr wiederholt betont, die Tarife bis zur Jahresmitte stabil zu halten. Hintergrund waren hohe Gewinne beim Stromverkauf. RWE profitierte vor allem von niedrigen Preisen an der Strombörse. Sie lagen im Durchschnitt bei 39 Euro pro Megawatt. Wegen langfristiger Verträge konnte RWE aber rund 60 Euro von den Kunden einstreichen. Die Essener kauften deshalb an der Börse günstig Strom hinzu und fuhren die eigene Produktion leicht zurück.

Andere Konzerne hatten bereits zu Jahresbeginn erhöht

Verschiedene andere Versorger hatten bereits zum Jahresbeginn oder im Frühjahr die Preise angehoben und dies mit den höheren Belastungen aus der gestiegenen Umlage für die Einspeisung von Ökostrom begründet. Der größte deutsche Energiekonzern E.ON hatte im Mai die Preise um durchschnittlich 4,2 Prozent angehoben. Versorger müssen mit einem Vorlauf von sechs Wochen über Preiserhöhungen informieren.

RWE-Finanzchef Rolf Pohlig befürchtet unterdessen bei der geplanten Einführung einer Brennelemente-Steuer deutliche Auswirkungen auf Finanzen und Investitionen seines Unternehmens. "Eine solche Steuer würde uns erhebliche Mittel entziehen und hätte erhebliche negative Konsequenzen für unsere Ergebnis-, Finanz- und Investitionsplanung", warnte Pohlig im Gespräch mit der "Börsen-Zeitung". "Wenn die von der Bundesregierung geplante Brennelemente-Steuer käme, dann müssen wir geplante Investitionen massiv reduzieren oder Vermögenswerte und Beteiligungen veräußern, da wir anders die für die Märkte akzeptable Verschuldungsobergrenzen nicht halten können." Die geplante Brennelementesteuer für Energiekonzerne könnte eine vierköpfige Familie mit rund 60 Euro im Jahr belasten.

Diskussion um stärkere Regulierung

Gleichzeitig warnte der RWE-Finanzchef Bundesregierung und EU-Kommission davor, den Energiehandel in die Diskussion um eine stärkere Regulierung der Finanzmärkte einzubeziehen. "Es wäre fatal, wenn der Energiehandel auch in die Regulierungsdiskussion geraten würde. Alle Versorger brauchen den Energiehandel, um sich gegen die sehr hohe Volatilität bei den Strompreisen abzusichern."

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