Sie sind hier: Home > Finanzen > Immobilien > Energie >

Stromnetz der Bahn soll Atomausstieg erleichtern

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Magazin: Stromnetz der Bahn soll Atomausstieg erleichtern

27.04.2011, 09:39 Uhr | dapd, dapd, t-online.de

Stromnetz der Bahn soll Atomausstieg erleichtern . Für den Zugverkehr unterhält die Bahn Deutschlands zweitgrößtes Stromnetz (Foto: imago) (Quelle: imago)

Für den Zugverkehr unterhält die Bahn Deutschlands zweitgrößtes Stromnetz (Foto: imago) (Quelle: imago)

Die Bundesregierung will die Energiewende nach "Spiegel"-Informationen mit Hilfe der Deutschen Bahn (DB) angehen. Das konzerneigene Stromnetz könnte demnach zumindest teilweise den umstrittenen Bau neuer Stromtrassen ersetzen.

Stromnetz der Bahn: Regierung will nach Ostern Details klären

"Wir werden das prüfen", sagte Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) dem Magazin. Details sollen nach Ostern bei einem Treffen von Fachleuten aus dem Verkehrs- und Wirtschaftsministerium, der Bahn und der Bundesnetzagentur geklärt werden.

Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) jedenfalls begrüßt die Idee: "Eine enge Kooperation mit der Deutschen Bahn im Rahmen des Ausbaus des Stromverbundnetzes halte ich für wünschenswert", sagte er dem "Spiegel". Auch EU-Energiekommissar Günther Oettinger halte entsprechende "Pilotprojekte" in Deutschland für "sehr nützlich".

Bahn verfügt über flächendeckendes Stromnetz

Die Bundesnetzagentur, die den deutschen Strommarkt überwacht, setze ebenfalls auf die Bahn: "Angesichts des gewaltigen Ausbaubedarfs sollten alle Möglichkeiten" geprüft werden, sagte Präsident Matthias Kurth. Die Bahn verfüge über "das einzige flächendeckende Stromnetz, das wir in Deutschland haben".

Erweiterungen sind nötig

Wie das Magazin weiter berichtete, ist das Hochspannungsnetz der Bahn mit 7800 Kilometern das zweitgrößte Deutschlands - nach dem des Energiekonzerns RWE. Bisher nutzt die DB ihre Stromtrassen allein. Um auch Privathaushalte und Industrie zu versorgen, wären einige Erweiterungen nötig. Die Spannung müsste den anderen Stromnetzen angepasst, die Übertragungsleistung erhöht werden.

Bahn-Chef Rüdiger Grube sorgt sich um die Kosten

Dafür sind zumindest teilweise höhere Masten und neue Kabel erforderlich. Bahn-Chef Rüdiger Grube sorge sich indes um die Kosten. Er stehe "den Überlegungen kritisch gegenüber", zitiert der "Spiegel" aus einem Brief Grubes an den CSU-Abgeordneten Georg Nüßlein.

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Ab 6 Uhr können Sie hier wieder wie gewohnt diskutieren. Wir danken für Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Wirtschaft
Bahn ordert neue Züge

Bis zu 300 neue Hochgeschwin-digkeitszüge sollen gebaut werden. zum Video

Gas-Rechner
AnzeigeGaspreisvergleich
Gaspreise vergleichen

Jetzt Gaspreise vergleichen und Geld sparen


Jobsuche

Anzeige
 

Gas-Rechner
AnzeigeGaspreisvergleich
Gaspreise vergleichen

Jetzt Gaspreise vergleichen und Geld sparen



shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Prepaid-Aufladung
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • MagentaCLOUD
  • Homepages & Shops
  • De-Mail
  • Freemail
  • Mail & Cloud M
  • Sicherheitspaket
  • Hotspot
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017