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Wirtschaft: US-Kohlemanager dämpft Erwartungen an Trump-Pläne

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Wirtschaft  

US-Kohlemanager dämpft Erwartungen an Trump-Pläne

05.05.2017, 05:57 Uhr | dpa-AFX

ST. CLAIRSVILLE (dpa-AFX) - US-Präsident Donald Trump hat der gebeutelten Kohleindustrie in den USA neue Jobs versprochen - ein einflussreicher Kohlemanager aber dämpft die Erwartungen. Es würden zwar Jobs zurückkommen, aber die Beschäftigung in der US-Kohleindustrie werde nicht das Niveau früherer Jahre erreichen, sagte Robert Murray (77), Chef von Murray Energy in St. Clairsville im US-Bundesstaat Ohio, der Deutschen Presse-Agentur.

Zugleich lobte Murray aber die Wende Trumps in der Energiepolitik. Trump habe mit seine Abkehr vom "Clean Power Plan" seines Vorgängers Barack Obama bereits 25 000 Jobs gerettet, die sonst verloren gegangen wären. "Donald Trump versteht die Probleme der Arbeiter in den USA sehr gut. Er versteht, was notwendig ist, damit es eine zuverlässige und kostengünstige Stromversorgung gibt."

Trump hatte Ende März weitreichende Schritte unternommen, um Kernstücke der Umweltpolitik Obamas aufzuweichen. Seine Regierung beende den Krieg gegen die Kohle, hatte Trump gesagt. Die Entscheidungen würden zu sehr vielen neuen Jobs in den USA führen, erklärte er damals.

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Kohle sei die billigste und zuverlässigste Energieform zur Stromerzeugung, sagte Manager Murray. Die Welt sei noch lange auf fossile Energieträger angewiesen. Murray hatte im Wahlkampf 300 000 Dollar an Trump gespendet und war im Februar zu Gast im Weißen Haus.

Mit dem früheren Präsidenten ging Murray hart ins Gericht: "Obama war der größte Zerstörer, den die Vereinigten Staaten jemals hatten." Obama habe durch seine Klima- und Umweltpolitik mehr als 60 000 Jobs in der Kohlebranche und angegliederten Bereichen in den USA zerstört.

Die Murray Energy Corporation ist nach vielen Branchenpleiten einer der letzten großen privaten Kohleunternehmen in den USA. In den vergangenen Jahren gingen in der US-Kohleindustrie tausende Jobs verloren. Bei Murray selbst sind derzeit noch 5400 Menschen beschäftigt. Vor zwei Jahren waren es noch 8000. Das Unternehmen fördert rund 65 Million Tonnen Kohle im Jahr - fast ein Zehntel der gesamten US-Produktion, und exportiert Kohle auch nach Deutschland.

Wenn Trump die Industrie fördere, werde auch die Kohle als kostengünstigste Energieform davon profitieren, sagte Murray. Der Manager forderte Trump auf, aus dem Pariser Klimaabkommen auszusteigen. Die Energiewende in Deutschland bezeichnete Murray als Fehler. Sie habe zu steigenden Strompreisen geführt und damit die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen belastet, sagte er.

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