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EnBW will schnell raus aus der Verlustzone

09.05.2017, 13:39 Uhr | dpa-AFX

KARLSRUHE (dpa-AFX) - Nach einem Milliardenverlust hat EnBW -Vorstandschef Frank Mastiaux den Aktionären Fortschritte beim Umbau des Energiekonzerns zugesagt. EnBW setze immer mehr auf Wind- und Solarenergie, den Ausbau des Netzes und neue Geschäftsfelder im Bereich Infrastruktur, sagte er bei der Hauptversammlung am Dienstag in Karlsruhe. EnBW hatte 2016 wegen niedriger Strompreise und Belastungen aus dem Pakt zur Entsorgung der atomaren Altlasten einen Jahresfehlbetrag von fast 1,8 Milliarden Euro hinnehmen müssen. Dieser sieht vor, dass der Staat den Energieriesen die Verantwortung für die Zwischen- und Endlagerung des Atommülls abnimmt.

Im laufenden Jahr solle das operative Ergebnis um bis zu fünf Prozent besser als 2016 mit fast 1,94 Milliarden Euro ausfallen, sagte Mastiaux. Zielgröße bis 2020 sei zudem ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) von bis zu 2,4 Milliarden Euro. Eine Prognose zum Ergebnis unter dem Strich gab er nicht ab.

Der Aufsichtsrat habe am Montag die Bau- und Investitionsentscheidung für den Offshore-Windpark "Albatros" mit 112 Megawatt (MW) Leistung getroffen, sagte Mastiaux. Im April hatte EnBW den Zuschlag für den 900 MW starken Offshore-Windpark "He Dreiht" erhalten. Es ist der erste Park, der ohne Förderung gebaut wird. Die konventionelle Erzeugung sei seit 2013 bereits um 40 Prozent reduziert worden.

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Eine Dividende für 2016 fällt aus. Die Mitarbeiter müssen in den kommenden Jahren auf ihre Erfolgsbeteiligung verzichten, die 6,3 Prozent des Gehalts entspricht.

Neben Unterstützung durch einen Vertreter der Deutschen Schutzgemeinschaft für Wertpapierbesitz kam von Aktionärsvertretern viel Kritik für den Kurs des Unternehmens. So kritisierte Dieter Tassler von der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger die aus seiner Sicht auf einen kritischen Wert gesunkene Eigenkapitalquote und die gestiegene Verschuldung. Aktionär und Umweltschützer Harry Block, der sich in jedem Jahr kritisch mit dem Kurs des Unternehmens auseinandersetzt, warf Mastiaux watteartige Aussagen vor. "Sie wissen eigentlich nicht, was sie wollen."

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