Sie sind hier: Home > Finanzen > Geld > Verbraucher >

Schufa-Klägerin reicht Verfassungsbeschwerde ein und will zur Not bis vor den EuGH ziehen

...

Geheime Methoden  

Verfassungsbeschwerde gegen Schufa-Berechnung

13.04.2014, 09:56 Uhr | dpa

Schufa-Klägerin reicht Verfassungsbeschwerde ein und will zur Not bis vor den EuGH ziehen. Türschild mit Öffnungszeiten der Schufa (Quelle: dpa)

Schufa-Klägerin legt Beschwerde beim Bundesverfassungsgericht ein. (Quelle: dpa)

Eine Angestellte, die im Januar erfolglos vor dem Bundesgerichtshof (BGH) auf die Herausgabe ihrer vollständigen Schufa-Daten geklagt hatte, hat mittlerweile Beschwerde beim Bundesverfassungsgericht eingereicht. Ein Gerichtssprecher in Karlsruhe bestätigte am Freitagabend einen entsprechenden Bericht von "Focus online".

Wann eine Entscheidung in dem Verfahren (AZ: 1 BvR 756/2014) ergeht, sei laut dem Sprecher noch nicht absehbar. Der BGH hatte die Revision der Frau zurückgewiesen. Davor hatte das Landgericht Gießen bereits im März 2013 entschieden, dass die bisherige Auskunftspraxis der Schufa den Anforderungen des Bundesdatenschutzgesetzes genügt.

Schufa informiert nur über Daten

Die Schufa gibt auf Anfrage nur Auskunft über die gespeicherten Daten, nicht aber über seine Rechenmethode, mit der diese Daten und die Kreditwürdigkeit ermittelt wird. Die Bewertungen der Bonität durch die Schufa und anderer Auskunfteien sind für Millionen Menschen wichtig, die bei Krediten oder Mietverträgen auf eine positive Auskunft angewiesen sind.

UMFRAGE
Kennen Sie Ihre aktuellen Schufa-Einträge?

Der Anwalt der Frau begründete die Beschwerde laut "Focus" damit, dass der BGH die Klage an den Europäischen Gerichtshof hätte verweisen sollen. Verbraucher könnten sich ohne umfassende Einsicht in ihre Schufa-Daten nicht gegen eine falsche Bewertung zur Wehr setzen.

Auto-Kredit durch Schufa-Auskunft verweigert

Die Schufa hatte der Klägerin eine negative Kreditwürdigkeit bescheinigt, so dass sie keinen Kredit für ein neues Auto aufnehmen konnte. Später stellte sich heraus, dass die Schufa die Frau mit einer Namensvetterin verwechselt hatte. Die 55-Jährige kündigte an, den Fall auch selbst bis vor den EuGH zu treiben, sollte das Bundesverfassungsgericht die Beschwerde ablehnen.

Liebe Leserinnen und Leser, leider können wir bei bestimmten Themen und bei erhöhtem Aufkommen die Kommentarfunktion nicht zur Verfügung stellen. Warum das so ist, erfahren Sie in einer Stellungnahme der Chefredaktion.

Aktuelle Leserdiskussionen und Kommentare finden Sie auf unserer Übersichtsseite.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Testangebot: Zwei Hemden Ihrer Wahl für nur 59,90 €.
bei Walbusch
Anzeige
Entdecken Sie Franziska Knuppe für BONITA
jetzt die neue Kollektion shoppen
Klingelbonprix.deOTTOCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
  • giga.de
  • erdbeerlounge.de
  • kino.de
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2018