Sie sind hier: Home > Finanzen > Geld > Verbraucher >

Bei welcher Bank sind Girokonto und Karten noch kostenlos?

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Banken erhöhen Gebühren  

Wo Girokonten noch immer kostenlos sind

10.08.2016, 15:29 Uhr | t-online.de, dpa

Bei welcher Bank sind Girokonto und Karten noch kostenlos?. Mehrere Banken haben mit der Einführung von Girokonto-Gebühren auf die anhaltend niedrigen Zinsen der Europäischen Zentralbank reagiert. (Quelle: dpa, Montage: t-online.de)

Mehrere Banken haben mit der Einführung von Girokonto-Gebühren auf die anhaltend niedrigen Zinsen der Europäischen Zentralbank reagiert. (Quelle: dpa, Montage: t-online.de)

Deutschlands Banken stehen wegen der Niedrigzinsen unter Kostendruck - und erhöhen deshalb die Gebühren für ihre Privatkunden. Bei manchen werden Kontoführung, Kreditkarten und Überweisungen deutlich teurer. Inzwischen sind nur noch wenige Kreditinstitute komplett kostenlos.

Wegen der Niedrigzinsen der Europäischen Zentralbank (EZB) müssen die Banken sogar Strafzinsen zahlen, wenn sie Geld bei der Notenbank parken. Eine Rechnung, die die Institute zum Teil wohl an den Verbraucher weiterreichen.

Die FMH-Finanzberatung hat bei 77 Konten von 61 Banken, die regelmäßig untersucht werden, verglichen, wie sich die Konditionen in den vergangenen zwölf Monaten verändert haben. Unter den bundesweit erhältlichen Konten sind nur noch diese vollständig kostenlos:

Daneben gibt es bundesweit weitere Konten, für die zwar keine Führungsgebühren anfallen, bei denen allerdings Buchungen mit Belegen Geld kosten. Das gilt zum Beispiel bei Überweisungen mit Papierformular. Das trifft auf folgende Girokonten zu:

(Quelle: Girokonto-Vergleich, FMH-Finanzberatung)

Banken halten sich noch zurück

Sechs Banken haben bis Ende Juli laut der FMH-Untersuchung die Kontoführungsgebühren erhöht. So verlangen nun etwa die HypoVereinsbank sowie die Sparkassen Leipzig und Wuppertal mehr als bislang. 

Auch wenn der Trend nach oben zeigt, die Mehrzahl der Banken erhöhte die Gebühren in den vergangenen zwölf Monaten nicht. Auch bei den Großinstituten Deutsche Bank und Commerzbank sind die Kontoführungsgebühren der Studie zufolge unverändert.

Banken scheuten zu große Gebührensteigerungen, sagt Peter Barkow, Gründer der Finanzberatung Barkow Consulting. Zwar sei angesichts von rund 100 Millionen Girokonten in Deutschland der Hebel auf der Einnahmeseite gigantisch. "Doch mit zu großen Erhöhungen riskieren sie ihre Kundenbeziehung."

"Für Kunden wird es schwierig, die Gebühren zu durchschauen"

Dennoch: Bei einzelnen Bankdiensten steigen die Entgelte FMH zufolge häufiger. So hätten 24 Banken die Jahresgebühren für Kreditkarten erhöht. Überwiegend zahlen Kunden nun zwischen vier und zehn Euro pro Jahr mehr als 2015 - in der Spitze fallen auch schon mal 20 oder gar 42 Euro an. Gerade einmal 25 Banken verzichten ganz auf Kreditkarten-Gebühren.

Einige Banken seien zwar bereit, die Entgelte - je nach Umsatz ganz oder teilweise - zu erstatten. Um in den Genuss dieses Services zu kommen, müssten Verbraucher zum Teil aber eine sehr ausgeprägte Konsumfreude an den Tag legen, so FMH.

Sieben Institute hätten mehr Geld für Überweisungen per Papier-Formular verlangt, ebenso viele Gebühren für EC-Karten eingeführt, etwa die Sparda-Bank Hamburg. Und bei fünf Instituten kosteten Überweisungen am Automaten in der eigenen Filiale zwischen 0,50 und 1,90 Euro.

Frank-Christian Pauli, Finanzexperte des Verbraucherzentralen-Bundesverbands, sagt: "Wir sehen einige markante Änderungen." Er kritisiert die komplexen Entgeltmodelle einiger Institute: Manche Banken vermarkteten Konten mit niedrigen Dispo-Gebühren, dafür sei dann aber die Kontoführung teurer. "Für Verbraucher wird es zunehmend schwierig, die Gebühren zu durchschauen."

Wie sollten sich Verbraucher verhalten?

Pauli empfiehlt Kunden, im Zweifel die Bank zu wechseln. Auch könnten sie Auffälligkeiten den Verbraucherzentralen oder deren Portal "Marktwächter Finanzen" melden.

Der Bundesverband der Verbraucherzentralen prüft laut Pauli derweil die Gebührenerhöhungen. Nicht alle Entgelte seien gesetzlich zulässig, sagt er - und verweist auf ein Urteil des Bundesgerichtshofs gegen Kreditbearbeitungsgebühren vom vergangenen Februar. "Wenn die Untersuchung abgeschlossen ist, werden wir sehen, ob wir klagen."

Die FMH-Finanzberatung hat etwa 70 Banken in der ständigen Beobachtung. Für die aktuelle Untersuchung zum Zeitraum Juli 2015 bis Juli 2016 wählte die FMH 61 Banken aus. Die restlichen Banken hatten keine vergleichbare Bedingungen für diesen Zeitraum aufgewiesen.

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Shopping
Das ideale Geschenk – NIVEA Eau de Toilette
bis 18.12.versandkostenfrei bestellen auf NIVEA.de
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017