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Deutsche entwickeln Angst vor Strafzinsen

23.10.2016, 09:10 Uhr | rtr, t-online.de

Umfrage: Deutsche entwickeln Angst vor Strafzinsen. Immer mehr Deutsche haben Angst um Spareinlagen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Immer mehr Deutsche haben Angst um Spareinlagen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Ein großer Teil der deutschen Sparer macht sich Gedanken über Strafzinsen. 40 Prozent fürchteten, dass sie auf Sparguthaben künftig Zinsen an die Bank zahlen müssten, teilte die Deutsche Börse Commodities unter Berufung auf eine repräsentative Umfrage mit.

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Nur wenige Menschen zögen aber Konsequenzen aus ihren Befürchtungen und schichteten ihr Kapital auf alternative Anlagen um. 37 Prozent wollten der Umfrage zufolge frei verfügbares Kapital immer noch in Spareinlagen anlegen. Das seien aber immerhin neun Prozent weniger als bei der entsprechenden Umfrage im Februar. 36 (Februar: 33) Prozent wollten Gold kaufen.

Bisher stellt nur eine Handvoll Genossenschaftsbanken ihren Kunden Zinsen in Rechnung, wenn deren Spareinlagen sehr hoch sind - meist im Millionenbereich, vereinzelt aber auch schon ab 100.000 Euro. Sie geben damit die Strafzinsen von 0,4 Prozent weiter, die die Europäische Zentralbank (EZB) von Banken verlangt, wenn diese überschüssige Einlagen über Nacht bei ihr parken.

Bei einer Million Euro müsste der Besitzer also 4000 Euro Strafzinsen im Jahr bezahlen, bei 100.000 Euro entsprechend 400 Euro - sofern er sich nicht für eine Umschichtung oder eine Überweisung zu einer anderen Bank entscheidet.

Selbst für 100.000 Euro zahlen manche Institute aktuell noch 1,1 Prozent aufs Tagesgeld, meist aber mit einer Beschränkung auf wenige Monate als Neukundenangebot. Längerfristig werden maximal 0,5 bis 0,8 Prozent gutgeschrieben. Etwas auskömmlicher sind Festgeldangebote mit bis zu knapp 1,7 Prozent für zwölf Monate, fast 1,8 Prozent für 24 und 2,0 Prozent für 36 bis 60 Monate.

Lage an Finanzmärkten wird unsicherer eingeschätzt

Emnid hatte für die Umfrage Anfang Oktober 1004 repräsentativ ausgewählte Bundesbürger über 25 Jahre befragt. 76 Prozent von ihnen schätzten die Lage an den Finanzmärkten unsicher ein, fast zehn Prozent mehr als im Februar.

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