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Wie Sie mehr Zinsen für Tagesgeld und Co. bekommen

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Stiftung Warentest  

Wie Sie mehr Zinsen für Tagesgeld und Co. bekommen

13.12.2017, 18:28 Uhr | dpa-AFX

Wie Sie mehr Zinsen für Tagesgeld und Co. bekommen. Laut Stiftung Warentest kann man für Tagesgeld und Co. bei ausländischen Anbietern im Internet teilweise noch Schnäppchen finden (Quelle: dpa/tmn/Jens Schierenbeck)

Laut Stiftung Warentest kann man für Tagesgeld und Co. bei ausländischen Anbietern im Internet teilweise noch Schnäppchen finden (Quelle: Jens Schierenbeck/dpa/tmn)

Trotz der Zinsflaute gibt es Möglichkeiten für Sparer, mehr Zinsen für ihr Geld zu bekommen. Sie müssen dafür auf ausländische Angebote zurückgreifen. 

Laut Stiftung Warentest kann man für Tagesgeld und Co. bei ausländischen Anbietern im Internet teilweise noch Schnäppchen finden.

Im Netz gebe es Angebote für Tagesgeld und Festgeld, "deren Verzinsung mehr als Alibicharakter hat", heißt es in der jüngsten Ausgabe der Zeitschrift "Finanztest". Entscheidend ist aus Sicht von Stiftung Warentest allerdings der Sitz des Geldhauses.

Tagesgeldkonten mit 0,65 Prozent Verzinsung

Bei vielen Kreditinstituten lagen die Zinsen Stiftung Warentest zufolge zum Stichtag 15. November bei oder nahe null Prozent. Ausgewertet wurden die Angebote von 134 Geldhäusern in Europa. Spitzenreiter waren 0,65 Prozent für bis zu 100.000 Euro Tagesgeld. Tagesgeldkonten sind jederzeit verfügbar. Bei zeitlich befristeten Aktionen können für Neukunden bis zu 1,00 Prozent für sechs Monate rausspringen.

Bis zu ein Prozent für Festgeld

Für Festgeld lag das Topangebot bei einjähriger Laufzeit bei 1,00 Prozent für mindestens 5000 Euro. Je länger sich Sparer festlegen, desto höher fällt die Rendite aus. Bei zehn Jahren sind es in der Spitze 1,85 Prozent. Die Wahrscheinlichkeit eines Zinsanstiegs in diesem Zeitraum sei aber hoch, mahnen die Tester mit Blick auf die lange Bindung. Die Anleger würden aber erst mit Verspätung von den höheren Renditen profitieren.

In Deutschland sind im Fall einer Bankenpleite Spareinlagen bis zu 100.000 Euro pro Kunde gesetzlich garantiert. Daneben gibt es zusätzliche Sicherungssysteme der Finanzwirtschaft. In der EU gilt zwar ebenfalls der generelle Schutz von 100.000 Euro. In einigen Mitgliedstaaten ist den Angaben zufolge eine nationale Einlagensicherung aber erst im Aufbau. "In anderen ist sie alles andere als leistungsfähig", schreiben die Tester.

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