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Arbeitsvertrag kündigen: Rechte und Pflichten

08.02.2012, 11:11 Uhr | mk (CF)

Schon in dem Moment, in dem ein Arbeitsvertrag geschlossen wird, sind die Rechte und Pflichten der beiden Vertragspartner in schriftlicher Form fixiert. Diese gelten meist auch im Fall einer Kündigung. Für einen Arbeitnehmer existiert unter bestimmten Umständen zwar Kündigungsschutz, es finden sich neben den Rechten jedoch stets auch Pflichten, an die sich ein gekündigter Arbeitnehmer zu halten hat.

Welche Rechte haben Sie bei einer Kündigung?

Das zentrale Recht, dass Sie als Arbeitnehmer bei einer Kündigung haben, ist eine Bezugnahme auf den Kündigungsschutz. Dieser wurde im sogenannten Kündigungsschutzgesetz schriftlich niedergelegt und greift immer dann, wenn Sie länger als sechs Monate in einem Unternehmen beschäftigt waren. Zudem muss das Unternehmen mehr als zehn Angestellte beschäftigen. Ihr Recht ist es, eine Begründung für die Kündigung zu fordern.

Zudem müssen Sie auf die Einhaltung der Schriftform pochen und sofern ein Betriebsrat oder Personalrat existiert, so ist dieser vor der Kündigung zu konsultieren und in die Entscheidung mit einzubeziehen. Ebenfalls können Sie Ihre Rechte in Form eines Einspruches vor Gericht wahren. Hier ist jedoch stets eine Frist von drei Wochen ab Datum der Kündigung einzuhalten, weil Ihre Rechte ansonsten erlöschen und die Kündigung als rechtskräftig gilt. (Mustervertrag: Eine gute Vorlage für Arbeitsverträge)

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Welche Pflichten bestehen für einen Arbeitnehmer?

Neben den zweifelsohne zahlreichen Rechten, die Sie gegenüber Ihrem Arbeitgeber wahrnehmen können, existieren auch einige Pflichten. So müssen Sie Ihre Arbeitsleistung auch nach der Kündigung und während der Kündigungsfrist in vollem Umfang erbringen. Hierzu zählt stets auch das Ableisten von Überstunden, sofern diese gefordert werden. Eine Freistellung gehört demnach nicht zu Ihren Rechten, und die Pflichten, die Sie als Arbeitnehmer haben, gelten auch dann als verletzt, wenn Sie sich krankschreiben lassen und vor Zeugen äußern, dass Sie nicht mehr für Ihren Arbeitgeber tätig werden möchten. (Nehmen Sie Abmahnungen nicht auf die leichte Schulter)

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