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Scheidung  

Was Sie zum Trennungsunterhalt wissen sollten

08.02.2012, 10:54 Uhr | fs (CF)

Wenn die bisherige ökonomische Basis einer Beziehung mit der Trennung der Eheleute endet, ist die Frage nach dem Trennungsunterhaltsanspruch berechtigt. Diesen gewährt der Gesetzgeber gemäß § 1361 BGB dem jeweils wirtschaftlich schwächer gestellten Ehegatten.

Unterhaltsanspruch besteht unabhängig von Trennungsgründen

Was letztendlich zur Trennung geführt hat, ist für den Trennungsunterhaltsanspruch wohlgemerkt fast immer unerheblich. Grundlage ist zunächst die Trennung an sich, die auch innerhalb der ehelichen Wohnung vollzogen werden kann. Bedarf, Leistungsfähigkeit und Bedürftigkeit bilden im Nachgang die Grundlage für die Bemessung eines etwaigen Trennungsunterhalts.

Bedarf orientiert sich an bisherigen Lebensverhältnissen

Der Bedarf orientiert sich zunächst an den bisherigen ehelichen Lebensverhältnissen. Fand die Ehe bisweilen in gut situierten Verhältnissen statt, ist der Bedarf des potentiellen Unterhaltsempfängers naturgemäß höher als in einem klassischen Mittelschichtshaushalt. Sehr wichtig ist die Tatsache, dass die Bemessung des Bedarfs mit dem Trennungszeitpunkt nicht endet. Vielmehr bezieht ein Richter auch die Verhältnisse der ehemaligen Eheleute nach der Trennung ein. 

Bemessung erfolgt nach Erwerbseinkommen

Erweist sich der Anspruch als begründet, bemisst sich die Höhe des Trennungsunterhalts natürlich nach dem Erwerbseinkommen des Unterhaltspflichtigen. Für gewöhnlich steht dem getrenntlebenden Ehegatten ein 3/7-Anteil des anrechnungsfähigen Nettoeinkommens zu. Ist der Unterhaltsempfänger erwerbstätig, steht ihm ein 3/7-Anteil des Differenzeinkommens zu.

Ausrichtung nach Düsseldorfer Tabelle

Ganz anders sieht die Situation aus, sofern bereits Unterhalt für Kinder zu zahlen ist: Die Höhe wäre in einem solchen Fall nach Maßgabe der so genannten Düsseldorfer Tabelle anzusetzen. Der Kindesunterhalt hat in der Regel Vorrang und muss vor dem Trennungsunterhalt in voller Höhe beglichen werden. Im Gegensatz zum Betreuungsunterhalt hat sich an den Umständen des Trennungsunterhaltsanspruchs im Rahmen der Gesetzesnovelle 2007/2008 demnach nichts Nennenswertes geändert.

eltern.t-online.de: Düsseldorfer Tabelle 2016: Wer jetzt wie viel Unterhalt zahlen muss

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