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Gerd Wagner: DIW-Chef plädiert für Steuererhöhungen

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DIW-Chef plädiert für Steuererhöhungen

04.09.2012, 17:07 Uhr | t-online.de, dpa-AFX

Gerd Wagner: DIW-Chef  plädiert für Steuererhöhungen. Gert Wagner will Gutverdiener steuerlich mehr belasten (Quelle: dapd)

Gert Wagner will Gutverdiener steuerlich mehr belasten (Quelle: dapd)

Deutschland kommt nach Meinung des Chefs des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Gert Wagner, in den nächsten Jahren nicht um Steuererhöhungen herum. Grund seien schnell wachsende Sozialausgaben und der Investitionsbedarf vor allem in die Bildung, sagte Wagner am Rande des Wirtschaftskongresses "Zukunft Ost" in Weimar.

Mehr Steuern auf hohe Einkommen

Wegen der schrumpfenden und älter werdenden Bevölkerung würden nach dem Jahr 2020 die "Sozialleistungen sehr teuer", erläuterte der DIW-Chef. Er plädiere dafür, Menschen mit hohen Einkommen bei den Steuern stärker heranzuziehen.

"Die Gestaltung der Steuereinnahmen hat die Politik in der Hand", sagte Wagner. Es gehe um einen zusätzlichen "zweistelligen Milliardenbetrag pro Jahr". Im Bildungsbereich sei "handfester Investitionsbedarf" vorhanden, "im Westen auch in der Verkehrsinfrastruktur".

Höhere Löhne gegen Abwanderung von Fachkräften

Der DIW-Vorstandsvorsitzende plädierte zudem für höhere Löhne in Deutschland. "Wir brauchen in den nächsten Jahren kräftige Lohnerhöhungen", forderte er. Das gelte besonders für die neuen Bundesländer, um die Abwanderung von jungen Menschen und Fachkräften zu stoppen.

Ökonomisch sehe er in Deutschland Spielraum für Lohnsteigerungen. Zweifel meldete Wagner an einer vollständigen Angleichung der Lebensbedingungen in Ost- und Westdeutschland an. Auch zwischen den Regionen in den alten Bundesländern gebe es große Unterschiede.

Studie zeigt enormen Finanzbedarf des Ostens

Bei dem Kongress wurde eine Studie der Unternehmensberatung Roland Berger in Weimar vorgestellt. Sie kommt unter anderem zu dem Ergebnis, dass bis zum Jahr 2030 Investitionen von mehr als einer Billion Euro nötig sind, damit der Osten bei der Wirtschaftskraft mit dem Westen Deutschlands gleichziehen kann.

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