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Sterbegeldversicherung: Änderungen durch Unisex-Tarife

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Sterbegeldversicherung: Änderungen durch Unisex-Tarife

19.12.2012, 16:58 Uhr | fs (CF)

Die ab dem 21. Dezember 2012 verpflichtenden Unisex-Tarife wirken sich auch auf die Sterbegeldversicherung aus. Bei Neuverträgen müssen Frauen zukünftig mit höheren Beiträgen rechnen als bisher. Männer kommen hingegen etwas günstiger weg. Vorher sollte jedoch die Frage stehen, ob sich der Versicherungsschutz überhaupt lohnt.

Sterbegeldversicherung durch Unisex-Tarif für Frauen teurer

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat ein Urteil erwirkt, durch das die Versicherer gesetzlich dazu verpflichtet sind, ab dem 21. Dezember 2012 ausschließlich Unisex-Tarife anzubieten. Bei diesen wird die Beitragshöhe geschlechtsunabhängig bemessen. Wie das Verbrauchermagazin "Finanztest" festgestellt hat, zahlen vor allem Männer zukünftig mehr für Versicherungen – bis zu 40 Prozent.

Anders sieht dies unter anderem bei der Sterbegeldversicherung aus: Aufgrund der höheren Lebenserwartung zahlen Frauen bei dieser Versicherungsform länger Beiträge ein und wurden bei den Beiträgen daher begünstigt. Mit den neuen Unisex-Tarifen schwindet dieser Vorteil. Männer zahlen zukünftig weniger als bisher, Frauen müssen hingegen mit höheren Beiträgen rechnen. Wenn Sie sich für den Abschluss einer Sterbegeldversicherung entscheiden, kann es sich für Männer lohnen, mit dem Vertragsabschluss bis zum Stichtag zu warten, während Frauen ihre Entscheidung möglichst noch vorher fällen sollten.

Lohnt sich eine Sterbegeldversicherung überhaupt?

Die "Stiftung Warentest" steht der Sterbegeldversicherung allerdings bereits seit einiger Zeit skeptisch gegenüber: Diese lohne sich in den meisten Fällen nicht, da die Summe der eingezahlten Versicherungsbeiträge oftmals höher ausfalle als der Betrag, der den Hinterbliebenen im Todesfall ausgezahlt wird. So sieht auch Michael Bruns von "Finanztest" in einem offiziellen Verbraucher-Chat alternative Absicherungen im Vorteil. Um die Kosten für eine Bestattung aufzufangen, fahren viele beispielsweise mit einer Risikolebensversicherung günstiger. Allerdings ist auch hier zu beachten, dass die neuen Unisex-Tarife ab dem 21. Dezember 2012 für Frauen deutliche Beitragssteigerungen mit sich bringen können.

Im hohen Alter kann eine Kombination aus günstiger Risikolebensversicherung mit niedriger Versicherungssumme und festverzinstem Ersparten auf einem Tagesgeldkonto die günstigere Alternative sein. Lassen Sie sich also am besten individuell von einem Experten beraten, bevor Sie eine Sterbegeldversicherung abschließen. (Lebensabend: Welche Versicherungen sind sinnvoll?)

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