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Steuerklassenwechsel: So funktioniert er

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Steuererklärung  

Lohnt sich der Steuerklassenwechsel?

17.04.2014, 15:04 Uhr | ss (TP)

Wenn sich Ihre familiäre oder berufliche Situation ändert, kann sich der Steuerklassenwechsel lohnen. Es kann sich in barer Münze auszahlen, wenn Sie Ihre persönliche steuerliche Belastung gründlich unter die Lupe nehmen. Erfahren Sie hier alles Relevante zum Thema Steuerklassenwechsel!

Wann ist ein Steuerklassenwechsel möglich?

Singles haben keine große Wahl, wenn es um die Einteilung ihrer Steuerklasse geht. Sie werden vom zuständigen Finanzamt automatisch in der Lohnsteuerklasse I erfasst. Diese Steuerklasse gilt auch für Verwitwete, dauernd getrennt lebende Lebenspartner und Verheiratete, deren Lebenspartner nur beschränkt steuerpflichtig ist. Ein Steuerklassenwechsel ist für Sie nur dann möglich, wenn Sie alleinerziehender Single sind und den entsprechenden Entlastungsbetrag in Anspruch nehmen können.

Steuerklassenwechsel nach Hochzeit

Sollten Sie gerade geheiratet haben, haben Sie die Wahl zwischen folgenden Möglichkeiten: Sie können beide die Lohnsteuerklasse IV wählen. Das macht Sinn, wenn Sie in etwa gleich viel verdienen, weil in diesem Fall der Steuerklassenwechsel keine Vorteile mit sich bringt. Verdienen Sie oder Ihr Partner erheblich mehr, lohnt sich der Steuerklassenwechsel in die Kombination III/V. Der Besserverdienende wählt in diesem Fall die Steuerklasse III. Der Steuerklassenwechsel ist grundsätzlich nur einmal pro Jahr möglich. Beantragen müssen Sie diesen bei der Gemeindeverwaltung, in der Sie Ihren Wohnsitz haben. Sofern Sie oder Ihr Partner während des Jahres arbeitslos werden, können Sie den Steuerklassenwechsel auch ein zweites Mal vornehmen. Das gilt auch, falls ein Partner verstirbt, aus der Arbeitslosigkeit heraus eine neue Beschäftigung antritt oder Sie sich von Ihrem Partner trennen.

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Der Steuerklassenwechsel und seine Folgen

Der Steuerklassenwechsel wirkt sich steuerlich erst ab Beginn des folgenden Monats aus, nachdem der Antrag gestellt wurde. Den Antrag müssen übrigens beide Partner gemeinsam stellen. Der Wechsel der Steuerklasse wirkt sich auf die direkte steuerliche Belastung sowie auf Lohnersatzleistungen aus. Diese orientieren sich üblicherweise am Nettogehalt. Besonders deutlich macht sich dies beim Partner in Steuerklasse 5 bemerkbar. Falls Sie einen Kinderwunsch verfolgen, sollten Sie vor dem Steuerklassenwechsel die verschiedenen Optionen gründlich durchrechnen.

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