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Energiesteuergesetz als Grundlage zur Besteuerung von Energie

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Steuererklärung  

Das Energiesteuergesetz in Deutschland: Aufgaben und Inhalte

24.04.2014, 15:19 Uhr | so (TP)

Das Energiesteuergesetz löste das Mineralölsteuergesetz ab und wird für die Besteuerung der verschiedensten Energieträger angewendet. Es ist ein Verbrauchssteuergesetz und regelt die Zahlung der Energiesteuer als eine indirekte Steuer. Die Erhebung der Steuer ist Aufgabe der Hauptzollämter. Mehr zum Thema erfahren Sie hier.

Das Energiesteuergesetz und seine Inhalte

Seit dem 15. Juli 2006 ist das Energiesteuergesetz in Deutschland in Kraft. Damit wurde das Mineralölsteuergesetz abgelöst. Die Vorgaben der europäischen Energiesteuerrichtlinie führten zu einer Neufassung des Gesetzes. Die Mindestbesteuerung von Strom und Energien musste harmonisiert werden.

Besteuerung von Energieträgern

Das Energiesteuergesetz bezieht sich auf die fossilen Energieträger:

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  • Mineralöle
  • Braunkohle
  • Steinkohle
  • Koks
  • Schmieröle
  • Erdgas
  • Flüssiggas
  • Biodiesel
  • Bioethanol
  • synthetische Kohlenwasserstoffe.

Die Energiesteuer ist eine Verbrauchssteuer und damit eine indirekte Steuer. Für die Erhebung sind die Hauptzollämter zuständig und ihnen obliegt die Steueraufsicht. Gemäß dem Energiesteuergesetz gelten unterschiedliche Steuersätze für Heizöl und für Kraftstoffe zur Fortbewegung. Zwischen Diesel und Heizöl besteht kein Unterschied in der Höhe der Steuern. Steuerbegünstigt ist Kraftstoff, der für landwirtschaftliche Zwecke genutzt wird. Für Kerosin und Flugbenzin gilt Steuerfreiheit, da diese Kraftstoffe für die gewerbsmäßige Beförderung von Personen oder Sachgütern genutzt werden.

Die Höhe der Energiesteuer

Das Energiesteuergesetz schreibt die Höhe der Steuern für fossile Energieträger fest. Der reguläre Energiesteuersatz wurde bis zum 1. Januar 2019 festgelegt und liegt bei 3,18 Cent pro Kilowattstunde. Der reduzierte Energiesteuersatz gilt bis zum 31. Dezember 2018 und liegt bei 1,39 Cent pro Kilowattstunde. Der Heizsteuersatz, der im Energiesteuergesetz definiert ist, liegt bei 0,55 Cent pro Kilowattstunde.

Steuerschuldner nach dem Energiesteuergesetz

Steuerschuldner gemäß dem Energiesteuergesetz sind die sogenannten Steuerlagerinhaber. Das sind die Hersteller und die Großhändler von Energieerzeugnissen. Die Energiesteuer wird über die Händler der Energieträger an Sie als Verbraucher übertragen. Mit der Zahlung des Verkaufspreises decken Sie die Energiesteuer ab, die vom Hersteller oder Händler zu zahlen ist.

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