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Heizöl-Marktbericht aktuell: Ölpreise tendieren seitwärts

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Heizölpreise aktuell  

Seitwärtstendenz der Ölpreise hält an

24.03.2017, 10:57 Uhr | Mobene

Heizöl-Marktbericht aktuell: Ölpreise tendieren seitwärts. Die Entwicklung des Heizölpreises im aktuellen Marktbericht. (Quelle: imago/Chromeorange)

Der Marktbericht informiert täglich, wie sich der Heizölpreis entwickelt. (Quelle: Chromeorange/imago)

+++ Heizöl-Marktbericht vom 24. März 2017 +++

Heizölpreis
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Gegen Ende der Woche bleiben richtungsweisende Impulse am Ölmarkt aus. So bewegen sich die Rohölpreise weiterhin seitwärts. Auch aktuelle Spekulationen über eine Verlängerung des OPEC-Abkommens und die weitere Ölpreisentwicklung haben keinen Einfluss auf den Ölmarkt.

Banken rechnen mit Andauern der OPEC-Produktionskürzungen
Laut einer Umfrage unter 13 Analysten führender Banken ist eine Verlängerung des OPEC-Abkommens in die zweite Jahreshälfte hinein wahrscheinlich. Bill Farren-Price von Petroleum Policy Intelligence betonte, der OPEC bleibe keine andere Wahl als den eingeschlagenen Weg weiterzugehen. Die Kosten für einen Kurswechsel seien zu hoch. Auch Analyst Jafar Altaie von Manaar Energy Consulting ist überzeugt, dass die OPEC ihre Produktion weiterhin limitiert und den globalen Ölbestand reduziert. Ihm zufolge ist ein Folge-Abkommen jedoch in einem etwas abgewandelten Rahmen denkbar. Altaie hält eine offizielle Vereinbarung ohne verpflichtende Kürzungsquoten für die beteiligten Staaten für wahrscheinlich. Demnach würde ein mögliches über Juni hinaus bestehendes Abkommen auf freiwilliger Basis beruhen. Die Investmentbank Goldman Sachs nahm nicht an der Umfrage teil. Hier ist man hinsichtlich der Verlängerung der Kooperationsvereinbarung weniger optimistisch. Analyst Jeff Currie hob hervor, die OPEC habe sich den Rückgang des globalen Ölbestands und nicht einen Preisanstieg zum Ziel gesetzt. Sollten die USA mit ihrem Produktionswachstum den weltweiten Ölvorrat weiterhin ausbauen, so sei ein baldiges Ende der OPEC-Förderkürzungen sehr wahrscheinlich. Im Rahmen der Befragung wurden unter anderen Experten der Bank of America, der Commerzbank und der Citigroup interviewt.
Wegen des Mangels an richtungsweisenden Impulsen bewegen sich die Ölpreise zum Ende der Woche weiterhin seitwärts. Am Mittwochmorgen befindet sich das amerikanische WTI bei 47,86 US-Dollar. Ein Barrel der Nordseesorte Brent kostet 50,63 US-Dollar. Nach seinem Rückgang in den vergangenen Tagen ist der Heizölpreis im Deutschlanddurchschnitt leicht gestiegen und liegt bei 55,37 Europro 100 Liter.

Barclays prognostiziert Anstieg der Ölpreise
Die Großbank Barclays rechnet im zweiten Quartal mit steigenden Ölpreisen. Preise um die 60-US-Dollar-Marke herum seien wahrscheinlich. Barclays begründet seine Prognose mit dem noch bevorstehenden Hoch der Nachfragesaison. Bis Ende des zweiten Quartals werde der globale Ölbestand auf den Fünfjahresdurchschnitt sinken, der von der OPEC angestrebt wird. Einige Analysten waren zuletzt davon ausgegangen, dass die Ölpreise wegen des Ausbaus der US-amerikanischen Schieferölförderung weiter sinken würden.

+++ Heizöl-Marktbericht vom 23. März 2017 +++

Am gestrigen Nachmittag veröffentlichte das amerikanische Department of Energy (DOE) seinen wöchentlichen Bericht zu den Veränderungen des US-Ölbestands. Das DOE bestätigte hierin die Daten des American Petroleum Institute (API) vom Vortag zumindest in der Tendenz. Aktuelle Prognosen von Goldman Sachs zur weiteren Entwicklung der globalen Ölförderung schmälern indes Hoffnungen der OPEC auf eine baldiges Ende der herrschenden Überversorgung.

DOE: US-Rohölbestand stark ausgebaut
Wie bereits am Dienstag das API, gab gestern das DOE den deutlichen Ausbau des US-Rohölvorrats bekannt. Um 5 Mio. Barrel sei der Rohölbestand gestiegen. Das API hatte einen etwas geringeren Ausbau des Vorrats um 4,5 Mio. Barrel vermeldet. Zugenommen hat der Rohölbestand laut DOE wegen der nach den saisonal bedingten Wartungsarbeiten noch immer geringen Raffinerieauslastung. Darüber hinaus seien die Importe pro Tag um 902.000 Barrel gestiegen, sodass die USA in der gesamten Berichtswoche 6,3 Mio. Barrel mehr Rohöl importiert hätten. Die Ölproduktion der USA ist dem DOE zufolge im Vergleich zur Vorwoche um weitere 20.000 Barrel pro Tag gestiegen. Mit 9,13 Mio. Barrel pro Tag befinde sich die US-Ölförderung auf einem Niveau, das zuletzt im Februar 2016 erreicht worden war. Diese Faktoren begünstigten einen erneuten Ausbau des Rohölbestands.
Bei den Produkten hingegen vermeldeten sowohl API als auch DOE Bestandsabbauten. Obwohl die Nachfrage nach Destillaten und Benzin laut DOE gesunken ist, konnten die USA ihre Vorräte reduzieren. Der Bestand an Destillaten sei um 1,9 Mio. Barrel zurückgegangen, während der Benzinvorrat um 2,8 Mio. Barrel abgebaut worden sei. Das API hatte mit Rückgängen der Vorräte um 0,9 und 4,9 Mio. Barrel abweichende Zahlen bekanntgegeben. Die wöchentlichen Berichte von API und DOE werden am Ölmarkt insgesamt neutral eingeschätzt. Wenngleich die hohen Bestandsaufbauten beim Rohöl die Zweifel an der Wirksamkeit des OPEC-Abkommens verstärken, scheint das Abwärtspotenzial der Ölpreise aktuell ausgereizt. Am Donnerstagmorgen befindet sich das amerikanische WTI bei 48,25 US-Dollar, während ein Barrel der Nordseesorte Brent 50,79 US-Dollar kostet. Die Preise beider Rohölsorten wirken somit auf dem im Vergleich zu den Vorwochen niedrigen Niveau stabil. Der Heizölpreis ist im Deutschlanddurchschnitt hingegen auf 55,15 Euro pro 100 Liter gefallen.

Goldman Sachs: Weitere Überversorgung steht bevor
Analysten der Investmentbank Goldman Sachs zufolge wird die Ölproduktion im Jahr 2018 voraussichtlich um eine Million Barrel pro Tag steigen. Grund seien neue Förderprojekte innerhalb der Ölindustrie sowie das anhaltende Wachstum der Schieferölproduktion. Zwischen 2011 und 2013 seien hohe Investitionen zur Unterstützung aktuell und bis 2019 anstehender Förderprojekte getätigt worden. In den Projektzeiträumen ist daher laut Goldman Sachs mit einem enormen Produktionsausbau zu rechnen. Zusammen mit dem Schieferölboom werden die Projekte den Analysten zufolge im kommenden Jahr für eine weitere Überversorgung sorgen. Die US-Schieferölproduktion profitiere bereits aktuell von den wegen der OPEC-Kürzungen stabilen Preise. Ihren Höhepunkt werde die Schieferölförderung allerdings erst in sechs bis neun Monaten haben. Diese Prognosen von Goldman Sachs deuten darauf hin, dass die Unsicherheit hinsichtlich der weiteren Entwicklung der Ölpreise auch in den bevorstehenden Monaten nicht vom Ölmarkt verschwinden wird.

+++ Heizöl-Marktbericht vom 22. März 2017 +++

Der leichte Aufwärtstrend, den die Ölpreise am Dienstag zunächst verzeichneten, wurde am gestrigen Nachmittag wegen des wöchentlichen Berichtes des American Petroleum Institute (API) durchbrochen. Überraschend hohe Daten zum US-Rohölvorrat haben einen Preissturz ausgelöst. Die Ölpreise befinden sich derzeit in einem Abwärtstrend.

Deutlicher Bestandsaufbau bei US-Rohöl
Laut API hat der US-Bestand an Rohöl in der Berichtswoche unerwartet deutlich zugenommen. Um 4,5 Mio. Barrel sei der Rohölvorrat gestiegen. Gerechnet worden war mit einem geringeren Ausbau um 2,1 Mio. Barrel. Die Produktbestände wurden hingegen wie erwartet abgebaut. Der Vorrat an Destillaten nahm dem API zufolge um 0,9 Mio. Barrel ab, während der Benzinbestand um 4,9 Mio. Barrel gesunken sei. Dieser starke Bestandsabbau ist überraschend, da die Hochphase der Benzinnachfrage in diesem Jahr noch bevorsteht. Verglichen mit den US-Ölvorräten der Vorjahre sind die aktuellen Bestände allerdings noch immer erheblich größer.
Derzeit wird der wöchentliche Bericht des API vor allem im Hinblick auf die Wirksamkeit des OPEC-Abkommens analysiert. Die Produktionskürzungen der OPEC müssten grundsätzlich einen Rückgang der US-Ölimporte und damit der Rohölvorräte begünstigen. Der leichte Rückgang der Bestände in der vergangenen Woche hatte Hoffnungen hinsichtlich einer erzielten Wirkung der Förderkürzungen geweckt. Die gestern veröffentlichten API-Daten wirken allerdings bearish auf den Markt. Die Produktionskürzungen der OPEC scheinen das Wachstum der US-Ölförderung bisher nicht ausgleichen zu können. Mit Spannung erwartet wird nun der Bericht des amerikanischen Department of Energy, der heute veröffentlicht wird. Neben weiteren Daten zu dem US-Ölbestand erhoffen sich Analysten Informationen über Importe sowie die Ölförderung der USA.
Die überraschend hohen API-Bestandsdaten zum US-Rohöl haben am gestrigen Nachmittag einen Preissturz der Ölpreise ausgelöst. Am Mittwochmorgen befindet sich das amerikanische WTI bei 48,05 US-Dollar, während ein Barrel der Nordseesorte Brent 50,76 US-Dollar kostet. Die Preise beider Rohölsorten sind damit um mehr als einen US-Dollar zurückgegangen. Der Heizölpreis ist im Deutschlanddurchschnitt hingegen leicht gestiegen und liegt bei 56,11 Euro pro 100 Liter.

OPEC-Verlängerung nur mit russischer Beteiligung
Aktuellen Meldungen zufolge erwägt die OPEC eine Verlängerung ihrer Produktionskürzungen. Bedingung sei allerdings, dass sich Nicht-Mitgliedsstaaten der OPEC wie Russland an der Weiterführung des Abkommens beteiligen. Russland hatte sich im Rahmen der derzeitigen Vereinbarung zu einer Kürzung seiner Ölförderung von 300.00 Barrel pro Tag verpflichtet. Bisher werden laut der russischen Nachrichtenagentur TASS 161.000 Barrel pro Tag vom Markt genommen. Während Kuwait, Saudi-Arabien und der Iran sich bereits grundsätzlich für eine Verlängerung des OPEC-Abkommens ausgesprochen haben, heißt es aus Russland, es sei noch zu früh für derartige Debatten.

+++ Heizöl-Marktbericht vom 21. März 2017 +++

Vor der Veröffentlichung der wöchentlichen Berichte des American Petroleum Institute und des amerikanischen Department of Energy zu den Veränderungen des US-Ölbestands bleiben Anfang der Woche richtungsweisende Impulse am Ölmarkt aus. Dennoch nutzen die Rohölpreise ihr Aufwärtspotenzial und steigen am Morgen leicht an.

Iran: Produktionsbegrenzung denkbar
Sollte die Kooperationsvereinbarung der OPEC zu den Produktionskürzungen über die zweite Jahreshälfte hinaus verlängert werden, ist OPEC-Mitglied Iran bereit, seine Ölförderung weiter zu senken. Ein Produktionslimit bei 3,8 Mio. Barrel pro Tag sei denkbar. Bisher kann der Iran laut Vereinbarung 4 Mio. Barrel pro Tag fördern. Hieraus ist die grundsätzliche Unterstützung des OPEC-Mitgliedsstaats für eine Weiterführung der Vereinbarung zu erkennen. Diskussionen über eine mögliche Verlängerung des OPEC-Abkommens hatten in den vergangenen Tagen gemischte Reaktionen der beteiligten Staaten hervorgerufen. Während Kuwait eine Fortsetzung der Produktionskürzungen begrüßt, will Saudi-Arabien seine Förderung nur weiterhin reduzieren, falls unbedingt nötig. Aus Russland hieß es, für Debatten über eine Verlängerung sei es noch zu früh.
Die Arab Petroleum Investments Corporation (Apicorp) aus Saudi-Arabien rechnet indes mit der Weiterführung der OPEC-Produktionskürzungen. Um den Markt zu restabilisieren, benötigten die Staaten mindestens bis Ende des Jahres Zeit. Wenngleich die Ölpreise der Apicorp zufolge im Jahresverlauf voraussichtlich steigen, sei nicht von einem Überschreiten der 60-US-Dollar-Marke auszugehen. Die Ölpreise werden sich bis Ende des Jahres laut Apicorp zwischen 50 US-Dollar und 60 US-Dollar bewegen.
Am Dienstagmorgen bewegen sich die Rohölpreise im unteren Abschnitt der prognostizierten Preisspanne. Das amerikanische WTI hat die 49-US-Dollar-Marke geknackt und befindet sich bei 49,29 US-Dollar. Die Nordseesorte Brent liegt mit 52,07 US-Dollar knapp über der 52-US-Dollar-Schwelle. Die Rohölpreise nutzen derzeit ihr Aufwärtspotenzial und klettern leicht nach oben. Der Heizölpreis ist im Vergleich zum Vortag im Deutschlanddurchschnitt etwas gesunken und liegt bei 55,83 Euro pro 100 Liter.

Libyen: Waha-Ölfeld wieder in Betrieb
Wegen der beruhigten Sicherheitslage im Norden Libyens konnte das Land bereits am Wochenende ein für seine Ölproduktion bedeutendes Ölfeld wieder in Betrieb nehmen. Laut der National Oil Corporation (NOC) ist die libysche Ölförderung durch die Reaktivierung des Waha-Ölfeldes leicht gestiegen und liegt aktuell bei 646.000 Barrel pro Tag. Libyens Ölproduktion war Anfang des Monats wegen Kämpfen in der Region Sirte innerhalb kurzer Zeit von 700.000 Barrel pro Tag auf 620.000 Barrel pro Tag zurückgegangen. Nachdem eine islamistische Gruppierung wichtige Ölterminals angegriffen hatte, waren die Ölexporte von zwei bedeutenden Häfen eingestellt worden. Seit gut einer Woche liegt die Kontrolle über die Ölterminals Es Sider und Ras Lanuf bei der international anerkannten Einheitsregierung. Laut NOC hat sich die Sicherheitslage in der Region verbessert. Derzeit werde die Arbeit auch an den Ölterminals wieder aufgenommen. In sieben bis zehn Tagen sollen die ersten Ölexporte von Es Sider und Ras Lanuf aus starten.

+++ Heizöl-Marktbericht vom 9. März 2017 +++

Nachdem die Rohölpreise in den vergangenen Wochen in ihrer Seitwärtsbewegung verharrten, begünstigt der US-Rohölbestand nun einen Ausbruch nach unten. Hervorgerufen wurde die Abwärtsdynamik bei den Ölpreisen durch den am gestrigen Nachmittag veröffentlichten Wochenreport des amerikanischen Department of Energy (DOE), welcher die am Dienstag vom American Petroleum Institute (API) bekanntgegebenen Daten zu den Veränderungen des US-Ölbestands bestätigte.

Nachdem in dieser Woche bereits das API über einen enormen Anstieg des US-Rohölbestands um 11,6 Mio. Barrel informierte, schließt sich das DOE dieser Einschätzung an. Laut dem wöchentlichen DOE-Bericht haben die Rohölvorräte um 8,6 Mio. Barrel zugenommen. Wachsende Importzahlen hätten diese Aufbauten begünstigt. Pro Tag haben die USA dem DOE zufolge 0,561 mehr Barrel importiert als in der Woche zuvor, sodass die Ölimporte um 3,9 Mio. Barrel gestiegen seien. Ebenfalls ausgebaut worden sei erneut die gesamte US-amerikanische Rohölförderung. Die USA produzieren laut DOE 9,09 Mio. Barrel pro Tag, was im Vergleich zur Vorwoche einem Anstieg um 56.000 Barrel pro Tag entspricht. Wie das API vermeldet auch das DOE bei den Ölprodukten einen deutlichen Bestandsabbau. Der Vorrat an Destillaten sei um 2,7 Mio. Barrel und der Benzinbestand um 6,6 Mio. Barrel zurückgegangen. Grund für diesen Abbau sei die um 400.000 Barrel pro Tag gestiegene Nachfrage nach Produkten. Die DOE-Daten enthielten wegen des zuvor veröffentlichten API-Berichts keine Überraschungen. Dennoch war in dieser Woche wegen der OPEC-Produktionskürzungen mit sinkenden Import- und Rohölbestandszahlen gerechnet worden. Dass diese erwarteten Auswirkungen des OPEC-Abkommens bisher ausbleiben, schlägt sich vor allem in den Rohölpreisen nieder.

Das amerikanische WTI befindet sich am Donnerstagmorgen bei 50,61 US-Dollar. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent ist unter die 55-US-Dollar-Marke gefallen und liegt bei 53,61 US-Dollar. Der Heizölpreis ist im Deutschlanddurchschnitt auf 59,47 Euro pro 100 Liter gesunken.

Ende vergangener Woche waren die libyschen Ölzentren Ras Lanuf und Es Sider von Islamisten der Gruppierung „Benghasi Defense Brigades“ eingenommen worden. Durch die Schließung beider Exportterminals ist die libysche Ölproduktion aktuellen Einschätzungen zufolge von 700.000 Barrel pro Tag auf 671.000 Barrel pro Tag gesunken. Obwohl die Kontrolle über die Ölanlagen in dieser Woche an die Petroleum Facility Guards, einer offiziell der unter UNO-Vermittlung eingesetzten Einheitsregierung Libyens zugehörigen Einheit, übergeben worden ist, bleibt die innenpolitische Lage in dem nordafrikanischen Staat weiter unsicher. Laut dem Vorstandsmitglied der National Oil Corporation Libyens, Jadalla Alaokali, wird die Ölförderung am bedeutenden Waha-Ölfeld wegen des anhaltenden Exportstopps in Ras Lanuf und Es Sider voraussichtlich vorübergehend eingestellt. In den kommenden Tagen ist somit mit einem weiteren Rückgang der libyschen Ölproduktion zu rechen.

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