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Sparkassen verlangen Einlagegebühren für hohe Geldanlagen

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Als Folge der Strafzinsen  

Erste Sparkassen verlangen Gebühr für hohe Geldanlagen

14.05.2016, 15:08 Uhr | dpa

Sparkassen verlangen Einlagegebühren für hohe Geldanlagen. Sparkassen, Volks- und Direktbanken stehen durch die Niedrigzinsen unter Druck. (Quelle: dpa)

Sparkassen, Volks- und Direktbanken stehen durch die Niedrigzinsen unter Druck. (Quelle: dpa)

Als Folge der Strafzinsen erheben erste Sparkassen Einlagegebühren für hohe Geldanlagen. Geschäftskunden müssten zum Teil ein sogenanntes "Verwahrentgelt" für Anlagesummen im Millionenbereich zahlen, sagte der bayerische Sparkassenpräsident Ulrich Netzer.

"Wir können das Geld nicht auf Dauer im eigenen Tresor halten", so Netzer weiter.

Die Geldaufbewahrung bei der Europäischen Zentralbank (EZB) kostet Banken inzwischen 0,4 Prozent Strafzins. Dieser müsse bei hohen Summen aus wirtschaftlichen Gründen zumindest teilweise an die Kunden weitergegeben werden. "Das machen inzwischen auch andere Banken so."

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"Von normalen Sparern keinen Negativzins verlangen"

Für Privatkunden sind Strafzinsen aber bislang kein Thema. "Unser Ziel ist, von normalen Sparern keinen Negativzins zu verlangen", beschwichtigte Netzer. Völlig ausgeschlossen seien diese auf lange Sicht aber nicht. Es sei fraglich, wie lange die jetzige Situation der Zins-Politik für die Geldinstitute noch auszuhalten sei.

Als Konsequenz aus den hohen Gebühren für die Geldaufbewahrung bei der EZB haben mehrere Sparkassen schon darüber nachgedacht, das Geld im eigenen Tresor zu lagern. Bislang habe aber noch kein Institut damit begonnen. Sollten die Strafzinsen bei der EZB aber noch weiter steigen, könne die Aufbewahrung im eigenen Haus eine Option sein.

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