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Wirtschaftspläne "richtig"  

Altkanzler Schröder lobt Donald Trump

22.12.2016, 07:56 Uhr | t-online.de

Altkanzler Schröder lobt Donald Trump. Gerhard Schröder im September 2016 bei einer Buchvorstellung in Berlin. (Quelle: dpa)

Gerhard Schröder im September 2016 bei einer Buchvorstellung in Berlin. (Quelle: dpa)

Gerhard Schröder (SPD) hat den gewählten US-Präsidenten Donald Trump gelobt. Im Interview mit der "WirtschaftsWoche" zeigte der Altkanzler Sympathie für Trumps geplante Wirtschaftspolitik.

"Zu sagen: Ich kümmere mich um die Kerne der Industrie, das finde ich richtig“, kommentierte Schröder in der "WirtschaftsWoche" Trumps Pläne, wieder mehr Industriearbeitsplätze in die USA zu holen. "Das ist die Aufgabe von Politik, gerade auch in einem Land wie Deutschland, in dem immer noch rund 22 Prozent der Wertschöpfung in der Industrie stattfindet."

Jeder Industriestandort verschaffe nicht nur Zulieferern, sondern auch einer Vielzahl von Dienstleistern Arbeit, sagte Schröder und appellierte an seine Partei: "Nicht wenige SPD-Wähler sind für Parolen der AfD anfällig. Die muss die SPD wieder erreichen. Sie braucht dafür ein Thema - und das kann nur eins sein, das mit Arbeitsplätzen zu tun hat." Die SPD solle sich deshalb vor allem für die Arbeitsplätze in der Industrie stark machen.

Schröder rät zu mehr Handel mt China

Daneben lehnt der ehemalige Bundeskanzler das transatlantische Freihandelsabkommen TTIP ab, weil die Amerikaner aktuell zu sehr Machtpolitik betrieben. "Mir kann keiner erzählen, dass es etwa beim amerikanischen Vorgehen gegen VW nicht auch darum geht, einen Konkurrenten der US-Autobauer zu schwächen", sagte Schröder der "WirtschaftsWoche". "So umweltbewusst sind die Amerikaner ja sonst auch nicht." Es gehe der USA darum, "Konkurrenten klein zu halten und die eigene Wirtschaft zu schützen: America first."

Schröder empfiehlt stattdessen in der "WirtschaftsWoche", den Handel mit China auszubauen - besonders für den Fall, dass Donald Trump wie angekündigt einen Konfrontationskurs gegenüber der Volksrepublik einschlägt. "Dann können wir Europäer in diese Lücke reingehen und mit den Chinesen mehr Geschäfte machen. Das ist gerade im Bereich der Umwelttechnologie eine große Chance, weil China hier einen enormen Nachholbedarf hat." Dazu gehöre aber auch, dass Europa sich nicht gegenüber chinesischen Investoren abschottet.

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