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Wirtschaft: Optimismus vor Gesprächen über 'Digitalpakt' für deutsche Schulen

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Wirtschaft  

Optimismus vor Gesprächen über 'Digitalpakt' für deutsche Schulen

29.01.2017, 15:42 Uhr | dpa-AFX

BERLIN (dpa-AFX) - Vor den Verhandlungen über einen "Digitalpakt" geben sich Bund und Länder betont optimistisch, mit einer gemeinsamen Strategie die Computerkompetenz deutscher Schüler in den nächsten Jahren deutlich zu verbessern. Bildungsministerin Johanna Wanka (CDU) will noch vor der Bundestagswahl zumindest Grundlagen für ihr Fünf-Milliarden-Förderprogramm schaffen. Die Präsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK), Susanne Eisenmann, nahm das Angebot im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur dankbar auf: "Ich bin zuversichtlich, dass wir eine gemeinsame Initiative hinbekommen."

Wanka betonte im dpa-Gespräch: "Wir wollen die Ausstattung der Schulen mit digitaler Infrastruktur unterstützen, wenn die Länder mitziehen und die entsprechenden pädagogischen Konzepte und die Aus- und Fortbildung der Lehrer realisieren." Sie fügte hinzu: "Klar ist: Man kann keine Bund-Länder-Vereinbarung bis zum Sommer aushandeln, dafür ist der Vorgang zu komplex. Wichtig ist, dass Bund und Länder sich soweit verständigen, dass man in neuen Koalitionsverhandlungen die entsprechenden Mittel für einen Digitalpakt einwerben kann." Ohne grundsätzliche Verständigung habe man beim Bundesfinanzminister indes "keine guten Argumente".

Nach Vorstellungen Wankas sollen alle bundesweit rund 40 000 Schulen in den nächsten fünf Jahren mit insgesamt fünf Milliarden Euro für digitale Bildung fitgemacht werden. Während der Bund das Geld geben will, sollen sich die für Schulpolitik zuständigen Länder um pädagogische Unterfütterung und gemeinsame technische Standards kümmern. Die Länder hatten im Dezember mit einer "Digitalstrategie" der KMK auf Wankas Angebot reagiert. Darin setzen sie sich zum Ziel, möglichst jedem Schüler bis 2021 an der Schule einen Internetzugang und eine "digitale Lernumgebung" zur Verfügung zu stellen.

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Wanka warb für einen zügigen Grundkonsens. Digitale Bildung sei "eine der zentralen Aufgaben für die Zukunftsfähigkeit Deutschlands". Am Ende müsse "eine klare Vereinbarung stehen" mit Selbstverpflichtungen der Länder. "Ich denke aber, wir haben eine gute Ausgangsbasis für diese Gespräche", so die Bundesministerin. Einen Widerspruch zwischen Schulbildung in topmodernen digitalen Klassenzimmern und äußerlich maroden Gebäuden sieht Wanka nicht: Notwendige Investitionen in digitale Bildung und Schulsanierung "gegeneinander auszuspielen, bringt gar nichts, denn wir brauchen beides".

Die KMK-Chefin und baden-württembergische CDU-Bildungsministerin Eisenmann sagte der dpa vor den "Digitalpakt"-Verhandlungen: "Die Länder und der Bund werden sich jetzt über die Details und die nächsten Schritte verständigen." Wankas Offerte sei "ein wichtiger Schritt zur Umsetzung der Strategie der Kultusministerkonferenz".

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