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Wirtschaft  

Bertelsmann-Studie: Schuldenbremse trotz höherer Investitionen

06.02.2017, 06:09 Uhr | dpa-AFX

GÜTERSLOH (dpa-AFX) - Die Schuldenbremse in Deutschland steht nicht im Konflikt mit der Forderung nach höheren Investitionen des Staates in Straßen, Schulen und Kitas. Das ist das Ergebnis einer Studie, die die Bertelsmann-Stiftung am Montag in Gütersloh vorstellt. Die Wissenschaftler zeigen anhand von fünf Modellrechnungen auf, wie sich unterschiedlich hohe Investitions-Anstrengungen auf das Wirtschaftswachstum und die Staatsverschuldung auswirken. Sollte Deutschland sein Investitionsniveau unverändert lassen, läge das durchschnittliche Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) bis 2025 jährlich bei 1,4 Prozent. Würde sich Deutschland stattdessen wie die anderen OECD-Staaten jährlich 3,3 statt 2,2 Prozent des BIP investieren, ergäbe sich ein BIP-Wachstum von 1,6 Prozent pro Jahr.

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