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Wirtschaft: KONJUNKTUR von 17.00 Uhr - 09.02.2017

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Wirtschaft  

KONJUNKTUR von 17.00 Uhr - 09.02.2017

09.02.2017, 17:15 Uhr | dpa-AFX

ROUNDUP: Dämpfer für deutsche Exportwirtschaft im Dezember - Kalendereffekt

WIESBADEN - Die deutschen Exporte haben Ende 2016 einen überraschend starken Dämpfer erhalten. Kalender- und saisonbereinigt seien die Ausfuhren im Dezember gegenüber dem Vormonat um 3,3 Prozent gesunken, teilte das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mit. Volkswirte hatten nur mit einem Rückgang um 1,3 Prozent gerechnet. Experten erklärten den Rückgang im Monatsvergleich mit der vergleichsweise schwachen Konjunktur in Schwellenländern und einem Kalendereffekt, der die Daten verzerrt habe.

USA: Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sinken überraschend

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WASHINGTON - In den USA ist die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche überraschend gesunken. Sie sei um 12 000 auf 234 000 Anträge gefallen, teilte das Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mit. Analysten hatten einen Anstieg auf 249 000 Anträge erwartet. Im Schnitt der vergangenen vier Wochen sind die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe um 3750 auf 244 250 gefallen.

Griechenland unter Druck: Rendite zweijähriger Anleihen steigt über 10 Prozent

FRANKFURT - Zunehmende Sorgen um Griechenlands Staatsfinanzen und den Verbleib im Euro treiben die Zinsen griechischer Staatspapiere nach oben. Am Donnerstag kletterte die Rendite zweijähriger Anleihen im Handel erstmals seit über einem halben Jahr wieder über 10 Prozent. In allen anderen Ländern der Eurozone liegt die entsprechende Rendite zurzeit im negativen Bereich.

ROUNDUP: Britisches Unterhaus stimmt Brexit-Gesetz zu - Druck auf Lords wächst

LONDON - Die britische Regierung hat die überragende Zustimmung zum Brexit-Gesetzentwurf im Unterhaus als historisch gefeiert. Mit dem Votum gaben die Abgeordneten Premierministerin Theresa May die Vollmacht, die Verhandlungen zum Ausstieg aus der Europäischen Union (EU) einzuleiten. Der Gesetzentwurf wurde am Mittwochabend vom Unterhaus mit 494 zu 122 Stimmen angenommen. Der Ausgang der Abstimmung gilt als deutlicher Erfolg für May und ihren Kurs in Richtung eines harten Brexit.

ROUNDUP: GfK: Konsum bleibt auch 2017 wichtige Konjunkturstütze

NÜRNBERG - Der Konsum bleibt voraussichtlich auch 2017 eine wichtige Konjunkturstütze. Dennoch dürften die privaten Konsumausgaben in diesem Jahr nicht mehr ganz so stark steigen wie 2016, erwartet das Marktforschungsunternehmen GfK. Nach einem Wachstum von 2,0 Prozent im Vorjahr rechnen die Konsumforscher für 2017 nur noch mit einer Zunahme von 1,5 Prozent, wie aus der GfK-Konsumprognose für 2017 vom Donnerstag hervorgeht.

Japans Premier Abe trifft Trump: Milliardeninvestitionen im Koffer

WASHINGTON/TOKIO - Japans rechtskonservativer Regierungschef Shinzo Abe will beim US-Präsidenten Donald Trump für eine Intensivierung der Beziehungen beider Staaten werben. Nachdem sich Japan kürzlich bei einem Besuch des US-Verteidigungsministers James Mattis in Tokio der Bündnistreue der Trump-Regierung versichert hatte, geht es Abe bei dem Treffen mit Trump an diesem Freitag in Washington vor allem um einen Ausbau der Wirtschaftskooperation.

Regling: Griechenlands Schulden müssen kein Grund zur Sorge sein

LUXEMBURG - Angesichts neuer Aufregung um das hoch verschuldete Griechenland hat der Chef des Euro-Rettungsfonds, Klaus Regling, zur Ruhe gemahnt. "Ein nüchterner Blick auf die Fakten zeigt, dass Griechenlands Schuldensituation kein Grund für Alarmismus sein muss," schrieb Regling in einem Beitrag für die "Financial Times". Der Europäische Stabilitätsmechanismus (ESM) sowie der vorherige Rettungsfonds EFSF hätten bislang 174 Milliarden Euro an Griechenland gezahlt. "Wir hätten diese Summe nicht verliehen, wenn wir nicht überzeugt wären, dass wir unser Geld zurückbekommen", schrieb der ESM-Chef weiter.

EU-Kommission sieht deutsches Exportplus kritisch

BRÜSSEL - Der Rekordkurs der deutschen Exportwirtschaft birgt nach Einschätzung der EU-Kommission Gefahren für den Euroraum. Deutschlands "großer und andauernder" Leistungsbilanzüberschuss verursache ökonomische Ungleichgewichte, sagte eine Sprecherin der Brüsseler Behörde am Donnerstag. "Er wirkt sich nachteilig auf die Wirtschaftsleistung der Eurozone aus." Die EU-Kommission hatte etwa Ende des vergangenen Jahres angeregt, Deutschland solle seinen Überschuss für verstärkte Investitionen nutzen. Damit könne Deutschlands Wachstum angekurbelt und die wirtschaftliche Erholung des gemeinsamen Währungsgebiets gestärkt werden, so die Einschätzung.

Bundesbank erhöht Tempo bei Gold-Verlagerung aus dem Ausland

FRANKFURT - Die Bundesbank schließt die Verlagerung ihrer Goldreserven aus dem Ausland deutlich früher ab als geplant. "Mehr als drei Jahre vor dem Termin wird sie in diesem Jahr umgesetzt", sagte Bundesbank-Vorstand Carl-Ludwig Thiele am Donnerstag in Frankfurt. Nach öffentlichem Druck hatte die Bundesbank vor vier Jahren das Ziel ausgegeben, bis spätestens Ende 2020 mindestens die Hälfte der deutschen Goldreserven von derzeit 3378 Tonnen in eigenen Tresoren im Inland aufzubewahren.

Schäuble: Müssen Druck auf Griechenland aufrecht halten

BERLIN - Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) will im Streit über die Griechenland-Rettung nicht locker lassen. Das Land sei noch nicht überm Berg, sagte Schäuble in der ARD-Sendung "Maischberger", die am Mittwochabend gesendet werden sollte. "Deswegen muss der Druck auf Griechenland aufrecht erhalten bleiben, die Reformen zu machen und wettbewerbsfähig zu sein. Sonst können sie nicht in der Währungsunion bleiben."

Kundenhinweis:

ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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