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DGB macht Druck für Rückkehrrecht in Vollzeit

14.02.2017, 05:23 Uhr | dpa-AFX

BERLIN (dpa-AFX) - Gewerkschaften und Sozialverbände haben die Koalition aufgefordert, das angekündigte Rückkehrrecht von einer Teilzeit- auf eine Vollzeitstelle bald zu schaffen. Das geht aus einem gemeinsamen Aufruf des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB), des Sozialverbands Deutschland, der Arbeiterwohlfahrt und anderer Organisationen hervor, der der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegt. Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) hatte einen Gesetzentwurf vorgelegt, mit dem Beschäftigte ein Recht auf befristete Teilzeit bekommen sollen.

Nahles hatte wenige Wochen später vor einem Scheitern des Gesetzes gewarnt. Die Positionen von SPD und Union lägen teils weit auseinander, vor allem darüber, ab welcher Größe die Unternehmen die Regeln anwenden müssen.

In ihrem Aufruf erinnern DGB und Verbände an den Koalitionsvertrag von Union und SPD, in dem diese das Rückkehrrecht vereinbart hatten. Der Gesetzentwurf sei ein wichtiger Schritt hin zu mehr Arbeitszeitbestimmung für Beschäftigte in Deutschland. Über 80 Prozent der Teilzeitbeschäftigten seien Frauen. "Das Problem für viele: Einmal Teilzeit, immer Teilzeit", so der Aufruf.

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