Sie sind hier: Home > Finanzen >

Wirtschaft - Bayern: Tausende Beschäftigte im öffentlichen Dienst legen Arbeit nieder

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Wirtschaft  

Bayern: Tausende Beschäftigte im öffentlichen Dienst legen Arbeit nieder

14.02.2017, 13:33 Uhr | dpa-AFX

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Mehrere Tausend Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes haben am Dienstag auch in Bayern ihre Arbeit niedergelegt. Den Anfang für den Warnstreik machten am frühen Morgen Mitarbeiter der Autobahn- und Straßenmeistereien, wie ein Sprecher der Gewerkschaft Verdi sagte. Auch an Schulen, Horten und Kindertagesstätten erschienen Mitarbeiter nicht zum Dienst. Verdi, die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft sowie die Gewerkschaft der Polizei fordern Verbesserungen von insgesamt sechs Prozent. Die Tarifgemeinschaft der Länder lehnt dies als zu hoch ab.

Im Freistaat arbeiten zwischen 80 000 und 90 000 Menschen im öffentlichen Dienst - bundesweit sind es nach Schätzungen der Gewerkschaften etwa 800 000. Genaue Zahlen liegen keine vor, da die Länder diese nicht veröffentlichen.

In der Landeshauptstadt München demonstrierten am Vormittag mehrere Hundert Menschen in der Innenstadt - an dem Protestumzug beteiligten sich auch Polizisten. "Der öffentliche Dienst darf in der Einkommensentwicklung nicht länger hinter der Privatwirtschaft hinterherhinken. Wir fordern mehr Geld und sichere Arbeitsplätze für die Tarifbeschäftigten", sagte der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Oliver Malchow.

Anzeige 
Heizölpreisrechner

Mit unserem Rechner finden Sie schnell die aktuellen Heizölpreise.
Zum Rechner

Mit den Protestaktionen, die zeitgleich auch in Baden-Württemberg, Berlin, Hamburg und Sachsen-Anhalt stattfanden, wollten die Gewerkschaften vor der dritten Tarif-Verhandlungsrunde am Donnerstag und Freitag in Potsdam den Druck auf die Länder erhöhen. Ende Januar war die zweite Verhandlungsrunde erfolglos zu Ende gegangen.

Auch Beschäftigte von Universitäten und Unikliniken wie in Würzburg beteiligten sich zwischen 5.00 und 23.00 Uhr an dem Warnstreik. Einzig Ärzte und verbeamtete Mitarbeiter sind hier nicht streikberechtigt. Eine Notdienstvereinbarung garantiere aber die Versorgung von Notfallpatienten und sensibler Bereiche wie der Intensivstationen, der Geburtshilfe oder der Kinderklinik, hieß es.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Heute bereut sie es: 
Emma Thompson lehnte Date mit Donald Trump ab

Die Schauspielerin verriet in einem Interview, dass Trump sie 1997 auf ein Date eingeladen hat. Video



Anzeige
shopping-portal