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Bargeld kostenlos abheben trotz Gebühren

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Nach Sparkassen-Aufreger  

Wie Sie noch kostenlos Geld abheben können

20.04.2017, 12:43 Uhr | Annemarie Munimus, t-online.de

Bargeld kostenlos abheben trotz Gebühren. Einige Banken verlangen von ihren Kunden eine Gebühr für das Abheben von Bargeld.  (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/Ingram Publishing)

Einige Banken verlangen von ihren Kunden eine Gebühr für das Abheben von Bargeld. (Quelle: Ingram Publishing/Thinkstock by Getty-Images)

Viele Sparkassen und Raiffeisenbanken verlangen selbst von ihren eigenen Kunden Gebühren für das Abheben von Bargeld. Wir geben Ihnen Tipps, wie Sie diese vermeiden oder möglichst gering halten können.

Auch wenn es viele Bankkunden verärgert: Rechtlich gesehen dürfen die Geldinsitute ihre Gebühren anpassen und Kosten auf die Verbraucher umlegen. Das heißt jedoch nicht, dass Sie sich mit den zusätzlichen Kosten einfach abfinden müssen. Laut dem Finanzexperten der Verbraucherzentrale Sachen, Kay Görner, gibt es mehrere Möglichkeiten für Betroffene, Geld zu sparen.

1. Tipp: Kontowechsel

Ein Kontowechsel zu einer Bank, die von den eigenen Kunden keine Gebühren für Bargeldabhebungen verlangt, ist naheliegend. Was unangenehm und aufwendig klingt, muss es gar nicht sein. Denn Banken sind seit September 2016 dazu verpflichtet, ihren Kunden beim Wechsel des Geldinstituts zu helfen. Aber Achtung: Auch für diese Umzugshilfe können Banken ebenfalls eine Gebühr verlangen. Fragen Sie also unbedingt vorher nach.

Nichtsdestotrotz kann eine andere Bank eine gute Lösung sein. Mit unserem Girokontovergleich oder über den Service von Verbrauchzentralen können Sie ein neues, für Sie passendes Girokonto finden.

2. Tipp: Bargeld im Supermarkt abheben

Anstatt nur Geld auszugeben, kann man an vielen Supermarktkassen auch Bargeld mitnehmen. Bis zu 200 Euro zahlen Edeka-, Rewe-, Penny-, Netto- und Toom-Märkte sowie Aldi-Süd aus. 

So geht's: Legen Sie an der Kasse Ihre Giro-Karte vor, nennen Sie dem Kassierer Ihren Wunschbetrag und geben Sie die PIN-Nummer in das Lesegerät ein – schon bekommen Sie das Geld ausgezahlt. Diesen Service bieten mittlerweile alle am Girocad-System teilnehmenden Institute der Deutschen Kreditwirtschaft an – das sind praktisch alle privaten und öffentlichen Banken sowie Sparkassen.

Allerdings gibt es einen Mindestumsatz von 20 Euro. Damit ist diese Möglichkeit des kostenlosen Geldabhebens nichts für Spontane. Wer nur eben schnell ein Päckchen Kaugummi kauft, kann den Service an den Supermarktkassen nicht nutzen.

3. Tipp: Freiposten der Banken nutzen und eigenes Verhalten anpassen

Einige Banken, die Geld für Barauszahlungen nehmen, bieten ihren Kunden sogenannte Freiposten an. Das bedeutet, dass Kunden je nach Bank, zwei bis fünf Mal im Monat kostenlos Bargeld abheben können.

Wenn Sie also wissen, wie viel Bargeld Sie im Monat benötigen, können Sie die Gesamtsumme durch die Anzahl an Freiposten teilen, die Ihnen Ihre Bank zugesteht. Mit der richtigen Einteilung kommen Sie so auch weiterhin kostenlos an Bargeld. Wie viele Freiposten Ihre Bank Ihnen erlaubt, erfragen Sie am besten in Ihrer Filiale.

Wie bekommt man heraus, ob die eigene Bank betroffen ist?

Geldinstitute sind rechtlich verpflichtet ihre Kunden über Preisänderungen zu unterrichten. Laut Finanzmarktwächter Görner müssen Banken und Sparkassen ihre Kunden zwei Monate vor einer geplanten Preisänderungen informieren und sie auf ihr Kündigungsrecht aufmerksam machen.

Wurden Ihnen die Vertragsänderungen von Ihrer Bank nicht mitgeteilt, oder erscheinen sie Ihnen übertrieben hoch, können Sie sich auch an die Verbrauchschutzzentralen wenden.

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