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Rundfunkbeitrag: ARD und ZDF fordern Erhöhung auf 21 € bis 2029

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Zukunft der Rundfunkgebühren  

ARD und ZDF fordern deutliche Erhöhung

21.08.2017, 11:27 Uhr | t-online.de, AM

Rundfunkbeitrag: ARD und ZDF fordern Erhöhung auf 21 € bis 2029. ARD und ZDF fordern höhere Gebühren (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/KellyISP)

Egal, ob Sie einen Fernseher besitzen, oder nicht: Seit 2013 muss jeder Haushalt in Deutschland einen Rundfunkbeitrag von monatlich 17,50 Euro zahlen. (Quelle: KellyISP/Thinkstock by Getty-Images)

Die meisten Verbraucher freuen sich nicht, wenn die monatlichen Rundfunkgebühren vom Konto abgehen: Seit 2013 müssen diese alle Haushalte in Deutschland zahlen. Nach dem Willen der öffentlich-rechtlichen Sender sollen die Gebühren jetzt erhöht werden. Die Begründung: Sie könnten so besser sparen.

Die öffentlich-rechtlichen Medien in Deutschland wollen mehr Geld: Bis 2029 wollen sie die Rundfunkbeiträge von heute monatlich 17,50 Euro auf 21 Euro erhöhen. Das berichtet die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung". Die Erhöhung soll schrittweise erfolgen, sie entspräche damit einem jährlichen Anstieg von 1,75 Prozent.

Die öffentlichen Medienanstalten von ARD, ZDF und Deutschlandradio wollen die automatische Anpassung des Rundfunkbeitrags im September den für sie zuständigen Bundesländern vorschlagen. Dem Bericht zufolge hatten diese jedoch gefordert, dass die Beiträge stabil bei 17,50 Euro bleiben sollten.

Die Kommission KEF, die für die Ermittlung des Finanzbedarfs zuständig ist, hatte in ihrem Bericht von 2016 sogar die Erwartung formuliert, dass die Beiträge um 30 Cent gesenkt werden sollten.

Sender wollen "radikale Strukturreform"

Die öffentlich-rechtlichen Medienanstalten begründen eine Beitragserhöhung damit, dass sie sonst ihr Einsparvolumen von 2,2 Milliarden Euro bis zum Jahr 2024 nicht bewältigen könnten. Gleichzeitig versprechen sie eine "radikale Strukturreform" um zukünftig koordinierter und effizienter wirtschaften zu können.

Die finanziellen Ersparnisse durch die verstärkte Zentralisierung seien jedoch nicht zur Entlastung der Zuschauer bestimmt, sondern würden "umgeschichtet in die Vielfalt neuer Angebote des digitalen Medienwandels", wie es in einem Grundsatzpapier der ARD heißt. Die Sender reagieren damit offenbar auf die neue Konkurrenz – Streamingdienste wie Netflix, Amazon und Co. –, die den Medienmarkt aktuell aufmischen.

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