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Fastfoodkette KFC: Hunderte Restaurants bis Ende der Woche dicht

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Britische KFC-Filialen dicht  

Hühnchen-Notstand könnte ganze Woche andauern

20.02.2018, 18:24 Uhr | sm, dpa

Fastfoodkette KFC: Hunderte Restaurants bis Ende der Woche dicht. KFC Bucket: Der Fastfoodkette KFC gehen die Hühner aus. Mitarbeiter müssen Urlaub nehmen, Kunden sind erbost. (Quelle: Getty Images/marcoprati)

KFC Bucket: Der Fastfoodkette KFC gehen die Hühner aus. Mitarbeiter müssen Urlaub nehmen, Kunden sind erbost. (Quelle: marcoprati/Getty Images)

In Großbritannien und Irland müssen Hunderte KFC-Filialen geschlossen bleiben, weil der Hühner-Nachschub fehlt. Der Chickenwings-Notstand bereitet inzwischen sogar der Polizei Probleme.

Der Hühnchennotstand bei der Fastfoodkette Kentucky Fried Chicken (KFC) in Großbritannien und Irland könnte bis Ende der Woche andauern. Das teilte ein Sprecher des Unternehmens am Dienstag mit. Hunderte Restaurants mussten wegen Lieferproblemen seit dem Wochenende vorübergehend schließen. Auch am Dienstag blieben noch etwa die Hälfte der 900 Filialen dicht.

Keine Hühner bis Ende der Woche

"Jeden Tag werden mehr Lieferungen gemacht, trotzdem erwarten wir, dass die Störungen die Woche über andauern werden", sagte ein Sprecher. Den Restaurants geht das Hühnchenfleisch aus, weil das Logistikunternehmen DHL offenbar Schwierigkeiten hat, für Nachschub zu sorgen.

Die britische Gewerkschaft GMB sieht die Schuld bei KFC wegen kurzfristigen Profitdenkens. Bislang seien die KFC-Filialen von dem Spezialunternehmen Bidvest Logistics beliefert worden. Doch dieser Vertrag sei Mitte Februar ausgelaufen. DHL trat die Nachfolge an. "DHL wusste, dass sie den Dienst nicht anbieten können", sagte GMB-Chef Mick Rix der BBC am Dienstag. Auch den Verantwortlichen bei KFC habe seit einigen Wochen klar sein müssen, dass es Schwierigkeiten geben werde.

Der Gewerkschaft GMB zufolge versucht DHL die Lieferungen aus einem einzigen Verteilzentrum heraus zu organisieren. Vorgänger Bidvest habe ein ganzes Netz an Verteilzentren gehabt.

Lohneinbußen und Jobverlust

Die Leidtragenden seien Hunderte KFC-Mitarbeiter, die nun auf einen Teil ihres Lohns verzichten müssten und mehr als 250 Bidvest-Mitarbeiter, deren Jobs verloren gegangen seien.

DHL entschuldigte sich für die Verzögerungen, lud die Verantwortung aber teilweise auf seinen Partner QSL ab. "Auch wenn wir nicht als einziger Partner für die Lieferkette von KFC verantwortlich sind, so entschuldigen wir uns für die Unannehmlichkeiten und Enttäuschungen, die KFC und dessen Kunden erfahren haben", teilte DHL am Dienstag mit. QSL ist für die Software der Lager- und Bedarfsplanung sowie für Einkauf und Abrechnung zuständig. "Mit Hilfe unseres Partners QSL fahren wir die Abläufe schrittweise wieder hoch, damit KFC seine Restaurants in den kommenden Tagen wieder öffnen kann", hieß es weiter.

Mitarbeiter im Urlaub – Notstand bei der Polizei

Am Montag hatte KFC seine Mitarbeiter aufgerufen, Urlaub zu nehmen. Empörte Kunden beschwerten sich in den sozialen Netzwerken über die Panne. 

Die Polizei im Londoner Bezirk Tower Hamlets rief per Twitter dazu auf, sie nicht wegen des Hühnchennotstands anzurufen. "Es ist keine polizeiliche Angelegenheit, wenn ihr Lieblings-Imbiss nicht das Menü anbietet, das sie sich wünschen". 

Verwendete Quellen:
  • dpa

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