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Steuern, Fonds, Rente  

Das ändert sich 2018 bei den Steuern

09.03.2018, 11:55 Uhr | smartsteuer

. Jedes Jahr beschließt der Gesetzgeber steuerliche Änderungen – auch 2018. (Quelle: 123rf)

Jedes Jahr beschließt der Gesetzgeber steuerliche Änderungen – auch 2018. (Quelle: 123rf)

Weniger Belege – aber noch keine neue Fristen. Das sind die wichtigsten Punkte, wenn es um die Steuererklärung in diesem Jahr geht. Doch im weiten Feld der Steuern gibt es seit dem 1. Januar dieses Jahres noch viele weitere Neuerungen. smartsteuer nennt die wichtigsten Veränderungen 2018. 

Stichtag für die Steuererklärung bleibt

Immer wieder war zu lesen, dass sich 2018 die Fristen für die Abgabe der Steuererklärung nach hinten verschieben würden. Das ist falsch. Die neuen Termine gelten für das Steuerjahr 2018 – und für das wird die Steuererklärung erst im nächsten Jahr fällig. Wer also zur Abgabe der Steuererklärung verpflichtet ist, muss diese wie bisher bis zum 31. Mai zum Finanzamt schicken. Falls Sie unverschuldet (etwa wegen einer Krankheit oder eines längeren Auslandsaufenthalts) spät dran sind, können Sie mit einer guten Begründung eine Fristverlängerung beantragen. Besonders einfach geht das übrigens mit dem Chatbot von smartsteuer im Facebook Messenger.

Wer die Steuererklärung von einem Steuerberater oder einem Lohnsteuerhilfeverein erstellen lässt, hat weiterhin bis zum Ende des Jahres Zeit. Erst im nächsten Jahr rückt die Frist für alle Beteiligten jeweils zwei Monate nach hinten. Einige Bundesländer wie Nordrhein-Westfalen haben die Frist schon in diesem Jahr verlängert, allerdings nur bei Abgabe der Steuererklärung auf elektronischem Weg. Wer freiwillig eine Steuererklärung macht, hat wie gehabt bis zu vier Jahre nach Ablauf des Steuerjahrs Zeit dafür. Übrigens: Bei smartsteuer können Sie immer die Steuererklärungen für die vergangenen vier Jahre machen.

Belege – aufbewahren statt schicken

Weniger Papierkram heißt die Devise – zumindest für die Finanzämter. Denn ab dem Steuerjahr 2017 müssen Steuerzahler nicht mehr ihre gesammelten Belege, Quittungen und Kontoauszüge ans Finanzamt schicken. Die bisherige Belegpflicht wird von einer Belegvorhaltepflicht abgelöst. Das heißt, Sie müssen alles gut aufheben – denn das Finanzamt kann diese Belege jederzeit anfordern. Bei größeren und erstmals auftretenden Kosten sollten Sie aber zur Sicherheit eine Ausnahme von der Regel machen. Das können zum Beispiel Umzugskosten und eine größere Spende sein. Alles was das Finanzamt überraschen könnte, sollten Sie also lieber sofort nachweisen. Die wichtigsten Aufbewahrungsfristen finden Sie in unserem Blog.

Was ändert sich bei der Einkommensteuer 2018?

Da in diesem Jahr der Grundfreibetrag von 8.820 auf 9.000 Euro erhöht und die Steuersätze angepasst wurden, dürfte die Lohnsteuer für die meisten etwas geringer ausfallen. Und wenn Sie gerade auf den Lohnzettel schauen: Auch der Rentenbeitrag ist minimal von 18,7 auf 18,6 Prozent gesunken. Es gibt aber auch schlechte Nachrichten: Die Beitragsbemessungsgrenzen steigen sowohl bei der Kranken- und Pflegeversicherung (von 52.200 auf 53.100 Euro) als auch der Renten- und Arbeitslosenversicherung (Ost: 67.200 auf 69.000 Euro, West: 76.800 auf 78.000 Euro) an. Wer in diesen Bereichen liegt, muss höhere Sozialbeiträge zahlen.



Fondsanleger aufgepasst im Jahr 2018

In diesem Bereich bringt ein neues Gesetz zahlreiche Änderungen. Der Bestandsschutz für Fonds, die vor 2009 erworben wurden, ist gefallen. Allerdings gibt es als Ausgleich einen recht großen Freibetrag von 100.000 Euro. Zudem wird der Wildwuchs bei den verschiedenen Fonds und damit ganz verschiedenen steuerlichen Möglichkeiten beschnitten. Alle Fonds sollen jetzt nach der gleichen Systematik besteuert werden. 

Die Abgeltungssteuer wird generell jährlich erhoben. Sie haben aber damit recht wenig zu tun, denn es ist Aufgabe der Banken, die Steuern zu berechnen und ans Finanzamt zu überweisen. Was sich nicht ändert: Sie haben weiterhin einen Sparerfreibetrag in Höhe von 801 Euro (1.602 Euro bei Ehepaaren). Sie können sich also die Steuern bis zu diesen Werten über die Einkommensteuererklärung zurückholen – oder besser gleich im Vorfeld den Banken entsprechende Freistellungsaufträge erteilen.

Smartphone und PC sofort absetzen

Jahrzehntelang galt die Regel: Wenn Sie für Ihren Beruf etwas gekauft haben, dass teurer war als 487,90 Euro, konnten Sie es nicht auf einen Schlag absetzen, sondern mussten es über mehrere Jahre abschreiben. Wer beispielsweise im letzten Jahr ein Smartphone für 600 Euro gekauft hat, muss es jetzt über fünf Jahre abschreiben, kann also in jedem Jahr nur 120 Euro absetzen. Das ändert sich ab diesem Jahr deutlich: Die Grenze für die Sofortabschreibung dieser geringwertigen Wirtschaftsgüter (GWG) steigt auf 952 Euro. Damit können viele Laptops und Smartphones nun ab der Steuererklärung im nächsten Jahr auf einen Schlag abgesetzt werden.

Mehr Rente – mehr Steuern

Rentner können sich im Juli dieses Jahres über eine Rentenerhöhung um die 3 Prozent freuen. Wer aber dieses Jahr in Rente geht, muss nun schon 76 Prozent seiner Rente versteuern, Neurentner in 2017 nur 74 Prozent. Der Prozentsatz wird weiter ansteigen, wer 2040 in Rente geht, muss seine komplette Rente versteuern. Das alles bedeutet auch, dass in diesem Jahr noch mehr Rentner eine Steuererklärung abgeben müssen. Übrigens: Mit smartsteuer können auch Rentner diese schnell und einfach online erledigen. 



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