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Immobilienverband erwartet starken Anstieg bei Mieten

23.05.2008, 11:41 Uhr | dpa / T-Online, t-online.de

Die Mieten ziehen in Deutschland wieder an (Foto: imago)Die Mieten ziehen in Deutschland wieder an (Foto: imago) Nach dem Preisschock bei Lebensmitteln und Sprit droht den Bürgern jetzt auch bei den Mieten ein kräftiger Preisschub. Der Immobilienverband Deutschland (IVD) rechnet mit einem Anstieg der Kaltmieten in Ballungsräumen um zwei bis drei Prozent, wie die "Bild"-Zeitung berichtet. Die Gründe: Hohe Ausgaben für den Klimaschutz und der starke Rückgang bei den Neubaugenehmigungen. Der Immobilienverband, zu dessen Mitgliedern Makler, Verwalter und Sachverständige zählen, rechnet sogar mit einem noch deutlicheren Preisanstieg in besseren Wohnlagen. Hier drohen sogar Mietpreiserhöhungen von fünf bis acht Prozent.

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Besonders Altbauten gefragt
Bereits in den letzten Monaten hatte der Verband über Mietsteigerungen berichtet. Laut dessen Mietspiegel 2007/2008 mussten im letzten Jahr diejenigen, die Altbauwohnungen in den guten Wohnlagen der deutschen Großstädte beziehen wollen, besonders tief in die Tasche greifen. Hier stiegen die Mieten im Vergleich zum Vorjahr um 2,6 Prozent. Auch bei Neubauten sind die Mieten angezogen. Im Bundesdurchschnitt ist die Steigerung mit rund einem halben Prozent zwar nur etwas höher als im Vorjahr, jedoch sind in Großstädten Steigerungsraten von ein bis zwei Prozent zu verzeichnen.

Niedrigster Stand von Neubaugenehmigung seit dem Krieg
Wohnen wird in Deutschland also wieder teurer, nachdem im Schnitt in den letzten zehn Jahren die Nettokaltmieten statistisch lediglich um fünf Prozent angezogen sind. Lediglich in einigen Großstädten, wie in München, kam es zu einem stärkeren Preisanstieg von rund zehn Prozent. Dass die Mieten jetzt wieder stärker steigen hat vor allem mit niedrigsten Stand bei den Baugenehmigungen seit der Nachkriegszeit zu tun. Nach den aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes waren 2007 in Deutschland rund 182.000 Baugenehmigungen für Wohnungen erteilt worden. Das entspricht einem Rückgang von 26,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Zusätzliche Ausgaben für Klimaschutz
Zusätzlich belasten die Ausgaben für den Klimaschutz den Markt. Durch die im Februar 2002 in Kraft getretene Energieeinsparverordnung (EnEV) sind die Baukosten von Immobilien gestiegen. Investitionen in modernere Heizanlagen und die Wärmedämmung können vom Vermieter auf die Mieter umgelegt werden.

200 Milliarden Euro Kosten durch Klimaschutz
Und laut den aktuellen Plänen der Bundesregierung, dürfte hier auf Hauseigentümer und Mieter bald noch zusätzliche Kosten zukommen. Allein der Wohnungswirtschaft könnten laut Angaben des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) 200 Milliarden Euro Kosten entstehen, um Ein- und Mehrfamilienhäuser klimaschonender zu machen. Immerhin können sich die Mieter und Wohneigentümer damit trösten, dass sich Investitionen mittelfristig rentieren.

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