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Immobilienpreise: Die teuersten Grundstücke Deutschlands

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Immobilienpreise  

Wo die teuersten Grundstücke liegen

12.12.2009, 13:59 Uhr | mmr, bab, t-online.de

Deutschlands teuerste Wohngegend liegt auf Sylt (Foto: imago)Deutschlands teuerste Wohngegend liegt auf Sylt (Foto: imago) Im Sylter Promi-Dorf Kampen wohnt es sich am teuersten. Wer im Hobookenweg ein Grundstück erwerben will, muss bis zu 35.000 Euro auf den Tisch legen - pro Quardratmeter (m²). Die Hamburger Luxusimmobilien-Vermittler Engel & Völkers haben die teuersten Wohnstraßen Deutschlands gesucht und gefunden. Die Redakteure von t-online.de verraten, in welchen Städten sich weitere Edel-Grundstücke und Hochpreise verbergen.

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Deutschlands teuerste Wohnstraße

Sylt, Kampen, Hobookenweg. Wenn Ihre Adresse so lautet, haben Sie es höchstwahrscheinlich geschafft. An der idyllischen Wattseite von Kampen gelegen, kostet ein Quadratmeter Wohnfläche zwischen 25.000 und 35.000 Euro. Dieser Spitzenwert wird nach Angaben der Hamburger Makler durch die knappen Grundstücke auf der beliebten Ferieninsel und die zugleich äußerst geringe Bebaubarkeit erreicht. Das treibe die Preise so hoch. In den direkt angrenzenden Straßen wie dem Heideweg/Heidewinkel, dem Wiesenweg und dem Osterheideweg seien ähnliche Preise zu registrieren.

Tatsächlich erzielte Spitzenpreise

Vergleichsweise günstiger als Kampens Dünengrundstücke, doch noch immer deutlich über dem Niveau der restlichen Republik, rangieren die teuersten Wohnstraßen in München und Hamburg auf den folgenden Rängen der Top-Ten-Liste, die sich aus der Auswertung von Engel & Völkers ergibt. In die Auswertung wurden keine Ausnahme-Verkäufe aufgenommen. Berücksichtigt wurden nur Straßen, in denen in den vergangenen zwei Jahren mehrere Wohnungen oder Häuser zu den angegebenen Spitzenpreisen veräußert wurden. Darüber hinaus wurden in einer eher kleinflächigen Spitzenlage nicht alle Straßen und Wege berücksichtigt, sondern nur jeweils maximal drei, die besonders viele hochpreisige Verkäufe aufwiesen und wohl auch künftig aufweisen werden.

Falsche Straßenseite kann teuer werden

"Bei allen teuren Straßen muss jedoch bedacht werden, dass dort nicht unbedingt jedes Objekt automatisch die registrierten Spitzenpreise erzielt. Neben der Bestlage zählen weiterhin alle wichtigen Merkmale, die eine Objektgüte bestimmen, wie etwa die Ausrichtung auf dem Grundstück, der Zustand, die Grundrisse, die richtige oder falsche Seite einer Straße und vieles mehr", so Kai Enders, Geschäftsführer der Engel & Völkers Residential GmbH.

Münchner Edelstraßen etwa halb so teuer wie Sylt

Auf der Hitliste der zehn teuersten Wohnlagen rangieren nach Kampens sandigen Edelstraßen mit großem Preisabstand die Pienzenauerstraße und die Flemingstraße im Münchener Herzogpark auf Rang zwei mit gut 12.000 Euro/m² Wohnfläche. Nahezu gleich auf liegen die Straßen rund um die Hamburger Außenalster, wie der Harvestehuder Weg, Schöne Aussicht und Bellevue. Dort werden regelmäßig ebenfalls bis zu 12.000 Euro/m² Wohnfläche bezahlt.

Hamburger Hafencity von Null auf Fünf

Es sind vor allem die Wasserseiten, die Käufer anziehen und die Lagen so teuer machen. In Hamburg dominieren neben der Außenalster auch die Spitzenlagen an der 8,6 Kilometer langen Elbchaussee. Sehr rasch hat sich auch die neu entstehende Hamburger Hafencity als besonders hochpreisige Lage etabliert: Am Kaiserkai, wo sich ein unverbaubarer Blick über die Elbe und den Hafen eröffnet, werden bereits 10.000 Euro/m² registriert - Platz 5 unter den teuersten Wohnstraßen, am Sandtorkai 6700 Euro/m².

Wassernähe bevorzugt - auch in München

"Wassernähe bevorzugt" gilt selbst für München. Dort kann man das Lineal entlang der Isar bzw. des Isartals quer durch die Stadt von Norden nach Süden ziehen und erhält eine ganze Reihe von Straßen, die allesamt zu den absolut teuersten Deutschlands gehören. Neben den bereits genannten Straßen zählen vor allem die Mandlstraße und die Königinstraße links vom Englischen Garten (über 10.000 Euro/m², Platz 4) zu den teuersten Wohnlagen.

Düsseldorf-Oberkassel mit dabei

Ganz weit vorn liegt auch Baden-Baden mit der Kaiser-Wilhelm-Straße (10.000 Euro/m², Platz 5). Auch Frankfurt taucht im Ranking auf. So kosten Wohnflächen in der Annastraße im Holzhausen-Viertel bis zu 7000 Euro/m². Herausragend sind auch die linksrheinisch gelegenen Wohnlagen in Düsseldorf-Oberkassel. Im Kaiser-Wilhelm-Ring, im Kaiser-Friedrich-Ring oder in der Leostraße werden bis zu 6000 Euro/m² Wohnfläche gezahlt.

Hauptstadt fehlt im Ranking

Noch unter den zehn teuersten Straßen rangiert die Paulinenstraße in Wiesbaden mit rund 5800 Euro/m². Herausragend ist die Rautenstrauchstraße in Köln-Lindenthal, wo unweit des schönen Stadtparks 7000 Euro/m² gezahlt wurden sowie die Robert-Bosch-Straße am Stuttgarter Killesberg. Andere deutsche Großstädte sind gar nicht in der Rangliste enthalten, auch die deutsche Hauptstadt fehlt. Doch damit besteht für andere Städte und insbesondere für Berlin noch erhebliches Wertzuwachs-Potenzial.

Rangliste bietet keine Wertung

"Wichtig ist, dass unsere Rangliste keine Bewertung bzw. Unterscheidung zwischen den Städten und Standorten vornehmen kann und will", so Kai Enders, Geschäftsführer der Engel & Völkers GmbH. "In jeder Stadt gibt es teure und günstige Wohnlagen, die sich je nach Nachfrage und individuellem Budget entsprechend preislich einpendeln und so ihre eigenen Preisstrukturen schaffen." Allerdings gibt die Liste Auskunft über Vermögens- und Einkommensniveau sowie Standort-Attraktivität. "Und da sind derzeit, wie auch viele andere Ranglisten zeigen, offenbar Hamburg und München führend."

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