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Wohnen in Deutschland - Mehr Eigentum und höhere Mieten

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Wohnen in Deutschland - Mehr Eigentum und höhere Mieten

15.03.2012, 17:03 Uhr | AFP, dpa-AFX, dapd, dapd, dpa-AFX, AFP

Wohnen in Deutschland - Mehr Eigentum und höhere Mieten. Immer mehr Deutsche wohnen in den eigenen vier Wänden (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Immer mehr Deutsche wohnen in den eigenen vier Wänden (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Eine neue Studie des Statistischen Bundesamts zeigt die aktuelle Wohnsituation in Deutschland. Im Jahr 2010 gaben die Menschen hierzulande im Schnitt 22,5 Prozent ihres Einkommens für die Wohnung aus - Heiz- und Nebenkosten noch nicht eingerechnet. Damit sind die Mietausgaben etwas höher als als zum Zeitpunkt der letzten Erhebung der Statistiker im Jahr 2006. Die Studie zeigt zudem, dass selbst genutztes Wohneigentum immer beliebter wird.

Eigentümerquote deutlich gestiegen

Fast die Hälfte der 37 Millionen bewohnten Wohnungen nutzten die Eigentümer 2010 selbst. Die Eigentümerquote betrug demnach 45,7 Prozent - 4,1 Prozentpunkte mehr als vier Jahre zuvor. Im Westen (ohne Berlin) waren es sogar 48,8 Prozent. Damit setzt sich der Trend der vergangenen Jahrzehnte weiter fort. 2008 lag die Eigentümerquote noch bei 43 Prozent, 1993 betrug der Anteil 39 Prozent.

Nach wie vor gibt es bei der Wohnsituation zwischen Ost und West enorme regionale Unterschiede. In den neuen Bundesländern lag die Eigentümerquote im Jahr 2010 nur bei 34,4 Prozent. Im regionalen Vergleich wies Berlin mit 14,9 Prozent die niedrigste Eigentümerquote auf, im Saarland war der Anteil mit 63,7 Prozent am höchsten.

Anteil der von Eigentümern bewohnten Wohnung (Eigentümerquote) 2010, in Prozent

Baden-Württemberg

52,8

Bayern

51

Berlin

14,9

Brandenburg

46,2

Bremen

37,2

Hamburg

22,6

Hessen

47,3

Mecklenburg-Vorpommern

37

Niedersachsen

54,5

Nordrhein-Westfalen

43

Rheinland-Pfalz

58

Saarland

63,7

Sachsen

33,7

Sachsen-Anhalt

42,7

Schleswig-Holstein

49,7

Thüringen

45,5

Deutschland gesamt

45,7

Quelle: Statistisches Bundesamt

Kaltmiete im Schnitt bei 6,37 Euro

Die Mieter bezahlten insgesamt im Durchschnitt kalt 6,37 Euro pro Quadratmeter im Monat und damit 43 Cent mehr als 2006. Die warmen Nebenkosten lagen 2010 bei 1,25 Euro je Quadratmeter. Die kalten Nebenkosten beziffern die Statistiker auf rund einen Euro.

Hohe Belastung für Rentner und Alleinerziehende

Für Rentner und Alleinerziehende ist die Belastung besonders hoch: So ging 2010 in jedem dritten Rentnerhaushalt mehr als ein Drittel des Einkommens für die Kaltmiete drauf. Bei Alleinerziehenden war es - je nach Kinderzahl - ein gutes Viertel bis ein knappes Drittel.

Bruttokaltmiete je Quadratmeter (2010)

Baden-Württemberg

6,46

Bayern

6,75

Berlin

6,74

Brandenburg

5,79

Bremen

6,57

Hamburg

8,12

Hessen

6,91

Mecklenburg-Vorpommern

5,80

Niedersachsen

5,84

Nordrhein-Westfalen

6,42

Rheinland-Pfalz

5,78

Saarland

5,63

Sachsen

5,47

Sachsen-Anhalt

5,53

Schleswig-Holstein

6,54

Thüringen

5,42

Deutschland

6,37

Quelle: Statistisches Bundesamt

Im Osten sind die Mieten niedriger

Auch bei den Mietkosten gibt es erhebliche Unterschiede zwischen Ost und West sowie zwischen Ballungszentren und Land. In den alten Bundesländern kostete der gemietete Quadratmeter im Durchschnitt 6,51 Euro kalt, in den neuen Ländern - inklusive Berlin 5,95 Euro. In der Boomstadt Hamburg sind die Mietkosten mit 8,12 Euro am höchsten.

Im Schnitt bewohnte jeder Einwohner in Deutschland - ob Eigentümer oder Mieter - 45,2 Quadratmeter. Die meisten Wohnungen sind Zweipersonenhaushalte mit durchschnittlich gut 92 Quadratmetern. Rund 40,5 Millionen Wohnungen wurden 2010 gezählt - 676.000 oder 1,7 Prozent mehr als vier Jahre zuvor.

Hohe Leerstandsquote

Etwa 3,5 Millionen davon waren unbewohnt. Damit erhöhte sich die Leerstandsquote innerhalb von vier Jahren von 8,0 auf 8,6 Prozent. Der Anstieg ist vor allem im Westen der Republik zu verorten, wo 7,8 Prozent der Wohnungen leer standen. Im Osten war die Quote mit 11,5 Prozent zwar immer noch höher, aber nach zahlreichen Abrissen fast einen Prozentpunkt niedriger als 2006.

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