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Mieterbund warnt vor unbezahlbaren Mieten durch Sanierung

03.07.2012, 13:16 Uhr | t-online.de

Mieterbund warnt vor unbezahlbaren Mieten durch Sanierung. Die Kosten der energetischen Sanierung werden auf die Miete umgelegt (Quelle: dapd)

Die Kosten der energetischen Sanierung werden auf die Miete umgelegt (Quelle: dapd)

Die energetische Sanierungen von Wohnungen führt offenbar zu Mietsteigerungen, die Geringverdiener an ihre Belastungsgrenzen bringen. Im vergangenen Jahr gab es demnach 100.000 Menschen, die sich ihre Wohnung nach der Modernisierung nicht mehr leisten konnten, berichtet das ARD-Magazin "Report Mainz" unter Berufung auf Schätzungen und Hochrechnungen des Deutschen Mieterbunds (DMB).

DMB-Bundesdirektor Lukas Siebenkotten sagte dem Magazin, die Betroffenen müssten in den meisten Fällen ihre angestammten Wohnungen verlassen, "weil sie es nicht mehr bezahlen können, also vertrieben werden. Das bewerten wir als sozialen Sprengstoff erster Güte."

Dem Bauministerium fehlen genaue Zahlen

Bundesbauminister Peter Ramsauer (CSU) habe dagegen erklärt, seinem Ministerium lägen zu den sozialen Folgen der energetischen Modernisierungen keine gesicherten Zahlen vor. Es komme aber sicherlich zu Umzügen von einkommensschwachen Haushalten, die man auch sehr ernst nehme. Handlungsbedarf gebe aber es aber keinen, da das Mietrecht "sozial ausgewogen" sei.

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Von den Mieterhöhungen waren laut "Report Mainz" auch schätzungsweise 40.000 Hartz-IV-Haushalte betroffen, deren Miete nach der Modernisierung über der sogenannten Bedarfsobergrenze lag, weswegen ihnen ein Zwangsumzug drohte.

Ude: Mietsteigerungen werden zum Problem

Der Präsident des Deutschen Städtetages, Münchens Oberbürgermeister Christian Ude (SPD), sagte dem Magazin, durch die Umlage der Modernisierungskosten hätten immer mehr Städte mit einem bisher günstigen Mietniveau Probleme. Es gebe besondere Härten für sozial schwache Mieter.

Der Vize-Fraktionschef der SPD im Bundestag, Ulrich Kelber, forderte, die Bundeszuschüsse für die Sanierungen deutlich anzuheben. Dabei müsse sichergestellt werden, dass dadurch die Umlage für die Mieter sinke.

"Report Mainz" zeigt den Beitrag am 3. Juli 2012 ab 21.45 Uhr in der ARD.

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