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Ikea plant eigenen Stadtteil in Hamburg

22.08.2012, 14:57 Uhr | dapd, AFP, dpa-AFX, t-online.de

Der schwedische Möbelriese Ikea plant eigenen Stadtteil in Hamburg. Animierte Graphik von "Strand East", dem eigenen Stadtteil von Inter Ikea in London (Quelle: dpa)

Animierte Graphik von "Strand East", dem eigenen Stadtteil von Inter Ikea in London (Quelle: dpa)

Studentenwohnheime, Billighotels und jetzt auch noch ein ganzer Stadtteil in Hamburg. In der Elbestadt plant der schwedische Ikea-Konzern den Bau eines kompletten Stadtviertels - mit Wohnungen, Büros und Geschäften für tausende Menschen, berichtet das "Hamburger Abendblatt". Ein Vorbild gibt es auch: Dieses entsteht in der Olympia-Stadt London.

Fünf Hektar großes Gelände in Innenstadtnähe gesucht

Einen entsprechenden Bericht bestätigte der Manager der Ikea-Tochter Landprop, Harald Müller. Verantwortlich für die Standortsuche ist die Schwestergesellschaft Inter Ikea. Gesucht wird ein mindestens fünf Hektar großes Areal, am besten in der Innenstadt oder in Flughafennähe.

Hamburg sei "eine der Prioritätsstädte in Deutschland, in denen wir aktiv Grundstücke suchen und hoffentlich bald fündig werden", so Müller. "Wir möchten einen neuen Stadtteil bauen, von dem Hamburg profitiert", sagte er dem "Hamburger Abendblatt".

Nach Angaben der Zeitung kommen für ein Projekt dieser Größenordnung etwa Flächen im Gewerbegebiet Hamm/Rothenburgsort oder Billbrook infrage. Ein konkretes Gestaltungskonzept für das liebevoll "Ikea-City" genannte Projekt will das Unternehmen zusammen mit den Behörden erarbeiten.

Vorbild London

Vorbild des Projektes ist der im Osten Londons gelegene Stadtteil East End, gerade einmal einen halben Kilometer südlich vom Olympiapark gelegen. Dort entsteht, ebenfalls von Inter Ikea, gerade ein elf Hektar großes, ähnliches Projekt. Das Vorhaben, das den Namen "Strand East" trägt, umfasst 1200 Wohnungen, Büros, Restaurants und Geschäfte. Einen Ikea-Laden wird das über hundert Millionen teure Projekt nicht haben.

Hintergrund dieses Projektes ist der einsetzende Bauboom im Osten Londons, der mit der Olympia-Vergabe 2005 begann. Dort, wo bisher viel Industrieland brach lag, soll die Anzahl der Wohnungen im Vergleich zu 2005 um bis zu 80 Prozent steigen, berichtet der "Guardian". Der Fokus liegt dabei nicht auf Wohnungen für Superreiche, sondern für Familien: "Wir produzieren nicht für die Superreichen, sondern für die Mittelklasse, für Familien – nach den Bedürfnissen der Leute. Wir mögen etwa keine Hochhäuser, weil wir sie unmenschlich finden", so Müller gegenüber dem "Focus".

Studentenwohnheime und Billig-Hotels sollen entstehen

Bereits Anfang August hatte Ikea angekündigt, mit der Schwesterfirma Inter Ikea Studentenwohnheime und Billig-Hotels zu bauen. Durch ein intelligentes Einrichtungssystem sollen die Zimmer für unterschiedliche Funktionen zu nutzen sein. Interessant für Ikea seien grundsätzlich alle Universitätsstandorte, die entsprechend umgebaute Grundstücke oder Abrissgebäude besäßen.

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Ein Sprecher von Inter Ikea dementierte aber den Bericht. In der Hansestadt gäbe es derzeit kein konkretes Projekt, erklärte ein Sprecher gegenüber dem Radiosender NDR 90.3. In der Politik stießen die angeblichen Pläne auf geteiltes Echo: Während die FDP die Pläne begrüßte, kam Kritik von den Linken: "Große Stadtteil-Projektentwicklungen können eine gute Chance bieten, neue Quartiere für eine wachsende Stadt wie Hamburg zu etablieren: Erfahrene Investoren ermöglichen eine schnelle Umsetzung aus einer Hand", sagte die FDP-Fraktionsvorsitzende in der Bürgerschaft, Katja Suding.

Aus Sicht der stadtentwicklungspolitischen Sprecherin der Links-Fraktion, Heike Sudmann, geht es bei dem Projekt nicht um günstige Wohnungen für die Menschen, sondern um Rendite. "Der Konzern setzt auf Eigentumswohnungen, doch was wir in Hamburg brauchen, sind preisgünstige Mietwohnungen, die meisten Hamburger Haushalte können sich kein Wohneigentum leisten."

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