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Mieterhöhung ist bei Modernisierung erlaubt

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Mieterhöhung ist bei Modernisierung erlaubt

03.12.2012, 10:19 Uhr | dpa-tmn

Mieterhöhung ist bei Modernisierung erlaubt . Die Unterscheidung zwischen Instandsetzung und Modernisierung ist nicht immer einfach (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Schönheitsreparaturen sind Instandsetzungsarbeiten (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Ist der geplante Austausch der Fenster im Haus eine Modernisierung oder eine Instandsetzung? Eine Frage, die häufig für Streit sorgt. Die Antwort auf diese Frage ist wichtig, erklärt der Deutsche Mieterbund (DMB) in Berlin. Der Grund: Die Instandsetzung zahlt allein der Vermieter. Eine Modernisierung durch den Vermieter kann allerdings zur Mieterhöhung führen.

Grundsätzlich gilt: Sind die Fenster alt, morsch, wasser- und winddurchlässig, ist der Austausch eine Instandsetzung, das heißt eine Reparatur. In solchen Fällen muss der Vermieter tätig werden, er darf die entstandenen Kosten nicht auf die Mieter abwälzen.

Mieterhöhung nach der Modernisierung

Anders liegt der Fall, wenn intakte Fenster etwa gegen dreifach verglaste Fenster ausgetauscht werden. Dann liegt eine Energiesparmaßnahme vor und damit eine Modernisierung. Es gilt: wenn Maßnahmen den Gebrauchswert der Wohnung nachhaltig erhöhen oder die allgemeinen Wohnverhältnisse auf Dauer verbessern, dann ist der Vermieter berechtigt, elf Prozent der Kosten auf die Jahresmiete aufzuschlagen.

Fiktive Reparaturkosten

Oft wird nach Erfahrungen des Deutschen Mieterbundes aber erst dann modernisiert, wenn ohnehin Reparaturen der alten Fenster anstehen. Dann müssten bei der Berechnung der Modernisierungskosten und damit der Mieterhöhung fiktive Reparaturkosten für die morschen Fenster abgezogen werden.

Ein Beispiel: Die neuen schalldämmenden, isolierverglasten Fenster kosten 5000 Euro. Eine Reparatur der alten Fenster hätte 2500 Euro gekostet. In diesem Fall kann der Vermieter nach Ansicht des Mieterbundes nur Kosten in Höhe von 2500 Euro als Modernisierungskosten ansetzen. Die Miete erhöht sich demzufolge um 275 Euro pro Jahr (elf Prozent von 2500 Euro).

Zuhause.de: Mieterhöhung – Wann Mieter höhere Miete ablehnen können

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