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Bundesbank: Konjunktur zieht an - Immobilien werden teurer

18.02.2013, 13:48 Uhr | dpa-AFX, dpa

Bundesbank: Konjunktur und Immobilienpreise ziehen an. Die Immobilienpreise ziehen laut Bundesbank weiter an (Quelle: dapd)

Immobilien sind auch außerhalb der Metropolen begehrt (Quelle: dapd)

Frohe Kunde aus Frankfurt: Die Bundesbank sieht einen anhaltenden Konjunkturaufschwung. Zudem glaubt sie an einen fortgesetzten Preisauftrieb bei Immobilien.  Zu diesen Ergebnissen gelangen die Währungshüter in ihrem Monatsbericht.

Bundesbank konstatiert Konjunktur-Erholung

Nach dem Konjunktureinbruch zum Jahresende 2012 sieht die Bundesbank Anzeichen für eine rasche Erholung der deutschen Wirtschaft. "Für das erste Quartal 2013 kann aus heutiger Sicht mit einem Plus bei der gesamtwirtschaftlichen Erzeugung gerechnet werden", schreibt die Notenbank. Die Stimmung der Unternehmen habe sich in einem bemerkenswerten Ausmaß erholt. Damit seien die Chancen gestiegen, dass die von der Staatsschuldenkrise verunsicherten Firmen ihre Zurückhaltung bei den Investitionen allmählich aufgeben könnten.

Die bis dahin robuste deutsche Wirtschaft hatte sich Ende 2012 der Rezession im Euro-Raum und der weltweiten Konjunkturschwäche nicht mehr entziehen können. Das Bruttoinlandsprodukt schrumpfte um 0,6 Prozent gegenüber dem dritten Quartal. Es war der stärkste Einbruch seit Anfang 2009.

Kaum Impulse vom Export

Die Bundesbank rechnet im Laufe des Jahres 2013 mit einer allmählichen Konjunkturbelebung. Sie sieht allerdings wenig Anzeichen dafür, dass der Außenhandel die exportgetriebene deutsche Wirtschaft kräftig anschiebt.

Die Konjunkturbelebung zeichne sich ab, "ohne dass jedoch aus dem außenwirtschaftlichen Umfeld eine Initialzündung für einen sehr kräftigen Nachfrageschub erwartet werden sollte". Für das Gesamtjahr erwartete die Notenbank zuletzt ein Wachstum von 0,4 Prozent. 2012 hatte die deutsche Wirtschaft noch um 0,7 Prozent zugelegt.

Immobilien auch außerhalb der Metropolen teurer

Derweil hat sich der kräftige Preisauftrieb am deutschen Immobilienmarkt nach Angaben der Bundesbank im vergangenen Jahr fortgesetzt. Darüber hinaus ist der Trend steigender Preise nicht mehr vornehmlich in Ballungsgebieten und bei Neubauten zu beobachten gewesen. "Es gilt daher, im Auge zu behalten, dass diese Sonderkonstellation nicht zu größeren Fehlallokationen führt, die Häusermärkte und Gesamtwirtschaft in der Zukunft belasten könnten", warnt die Bundesbank.

Nach rund einer Dekade faktisch stagnierender Preise hat sich das Preisniveau am deutschen Immobilienmarkt in den vergangenen Jahren kräftig erhöht. Ein wesentlicher Grund ist die erhöhte Nachfrage auch ausländischer Investoren. Dies hat eine Diskussion entfacht, ob sich am Immobilienmarkt eine Blase aufbaut. Die mit den jüngsten Preisanstiegen verbundenen gesamtwirtschaftlichen Risiken bestünden unvermindert weiter, schreibt die Bundesbank.

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Auch die Mieten ziehen an

In den deutschen Ballungsräumen setzte sich der Preisauftrieb 2012 fort, allerdings mit leicht verminderter Dynamik. Die Bundesbank bezieht sich unter anderem auf Zahlen der Marktforscher der BulwienGesa AG, wonach die Preise für Wohnimmobilien in 125 Städten vergangenes Jahr um etwa 5,25 Prozent zulegten. Das ist zwar etwas weniger als das Plus von 5,5 Prozent im Vorjahr. Allerdings hätten sich die Preisimpulse 2012 von den Städten ins Umland übertragen. Auch Gebrauchtimmobilien und Einfamilienhäuser seien spürbar teurer geworden.

"Darüber hinaus ist der Mietwohnungsmarkt erkennbar in Bewegung geraten." Laut BulwienGesa erhöhten sich die Mietpreise bei Neuverträgen 2012 um 4,75 Prozent, bei wiedervermieteten Objekten um 3,5 Prozent. Verglichen mit dem Durchschnitt des letzten Jahrzehnt fallen die Mietpreiszuwächse seit 2010 bis zu viermal so stark aus. Dennoch sieht die Bundesbank Forderungen nach einer gesetzlichen Regulierung der Mietpreise, wie sie zuletzt von der SPD kamen, skeptisch. Derartige Markteingriffe könnten die Schaffung neuen Wohnraums behindern, lautet das Argument.

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