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Immobilien  

Trends von der Ambiente im Überblick

14.02.2017, 05:09 Uhr | dpa

Immobilien: Trends von der Ambiente im Überblick. Blumenampeln aus der Knüpftechnik Makramee sind wieder im Trend.

Blumenampeln aus der Knüpftechnik Makramee sind wieder im Trend. Auf der Konsumgütermesse Ambiente in Frankfurt am Main zeigte zum Beispiel die Firma Lene Bjerre solche Produkte. Foto:. (Quelle: dpa)

Makramee ist zurück

Man kennt vor allem Blumenampeln und Wandteppiche, die mit der Knüpftechnik Makramee gefertigt sind. Viele Jahre lang galten sie aber als altbacken und aus der Mode. Doch vor allem unter Hobbybastlern und Kreativen zeichnet sich schon seit vergangenem Jahr ein Comeback ab. Und auch Nicolette Naumann, Leiterin der Messe Ambiente (10. bis 14. Februar), sagt: "Ich habe schon darauf gewartet, und endlich ist es soweit: Makramee ist wieder ein Trend." Auf der Messe sieht man vor allem wieder die guten alten Blumenampeln aus dem Geflecht, aber auch Dekorationen zum Hängen von der Decke, Wandbeläge oder Kissenbezüge präsentierten einige Hersteller.

Plastik erlebt Comeback bei Küchenhelfern

An Kunststoffen kommt die Küchenindustrie nicht vorbei. Industriedesigner Sebastian Bergne, Kurator der Sonderschau Solutions auf der Konsumgütermesse Ambiente in Frankfurt am Main, spricht von einem "deutlichen Trend" zurück zu Plastik. Er begutachtet jedes Jahr viele Neuheiten und wählt sie für seine Ausstellung aus. "Interessanterweise bemerke ich dieses Jahr, dass es zwar insgesamt viele Produkte aus Mischmaterialien gibt, doch allgemein habe ich festgestellt, dass Kunststoff stärker als früher vertreten ist", so Bergne in einem Statement für die Messe. In der Vergangenheit gab es einen Trend zu natürlichen Materialien, aber dieses Jahr habe ich mehr Plastik gesehen." Allerdings weist Bergne auch darauf hin, dass teils recyceltes Plastik darunter ist.

Messer mit Holzgriffen sind weiterhin ein Trend

Designer und Händler setzen auf Messer mit Holzgriff. Nach einer ersten Welle im Jahr 2016 sei der Trend auf dem Markt "nun eindeutig angekommen", sagt Jens-Heinrich Beckmann, Geschäftsführer des Industrieverbandes Schneid- und Haushaltswaren. So war auf der Konsumgütermesse Ambiente in Frankfurt am Main eine Vielzahl an Neuvorstellungen dieser Art zu entdecken. Beckmann erkennt darin eine Tendenz zu mehr Nachhaltigkeit. "Und manche Firmen machen geradezu einen Kult daraus, aus welchen besonderen Hölzern ihre Produkte sind, und wie man diese pflegen muss."

Messer hängen außen am Messerblock

Viele Küchenutensilien müssen längst auch so ansehnlich sein, dass sie zur Dekoration taugen. Eine Entwicklung, die auch Messer trifft. So stellen gleich einige Firmen inzwischen Messerblöcke her, in denen die scharfen Küchenhelfer nicht im Holz stecken, sondern außen an ihm. Gehalten werden sie mit Hilfe von Magneten. Warum? Scharfe Küchenmesser gelten inzwischen als Lifestyle-Produkt für Hobbyköche mit Anspruch. "Messer werden gerade gerne für Männer gekauft", berichtet Hermann Hutter vom Handelsverband Koch- und Tischkultur.

Einweckgläser als Lifestyle-Produkt

Einweckgläser gibt es inzwischen wieder in jedem Haushaltswarengeschäft, sogar in gut sortierten Supermärkten findet man sie. Und der Trend, selbst Obst und Gemüse einzuwecken, ist ungebrochen. Aber die dafür benutzten Einweckgläser mit ihrer besonderen Form, dem breiten Rand und teils schönen Motiven erleben jetzt einen Aufstieg. "Einmachgläser werden nun auch als Trinkgläser für die Party genutzt. Oder als Behälter zur Aufbewahrung in der Küche", sagt Nicolette Naumann, Leiterin der Messe Ambiente.

Küchengeräte müssen schick sein

Weiterhin ungebrochen scheint das Interesse der Käufer an Küchengeräten zu sein, die man nicht in Schränken versteckt, sondern offen aufstellt. "Käufer lassen sich von den Funktionen beeindrucken, aber Design ist nicht weniger wichtig", sagt Hermann Hutter vom Handelsverband Koch- und Tischkultur. "Die Geräte werden auch gerne angeguckt und entsprechend gezeigt." Jens-Heinrich Beckmann vom Industrieverband Schneid- und Haushaltswaren bestätigt diesen Eindruck: "Es reicht nicht mehr, dass Dinge nur Gebrauchsgegenstände sind, sie müssen auch exotisch dargestellt sein."

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