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Ifo-Umfrage: Jedes vierte Unternehmen plant Neueinstellungen

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Ifo-Umfrage  

Jedes vierte Unternehmen plant Neueinstellungen

28.06.2010, 12:43 Uhr | DAPD, t-online.de, t-online.de, dapd

Die wieder einsetzende Konjunktur scheint allmählich auch auf den Arbeitsmarkt durchzuschlagen. Nach einer Umfrage des Münchner Ifo-Instituts wollen 24 Prozent der Unternehmen in der zweiten Jahreshälfte neue Mitarbeiter einstellen, nur elf Prozent hingegen Personal entlassen.

Nach der Erhebung für das Magazin "Wirtschaftswoche" sehen sich vor allem große Mittelständler mit 500 bis 1000 Beschäftigten nach neuen Mitarbeitern um. Dies gaben 33 Prozent der knapp 600 befragten Firmenchefs an. Sie äußerten sich laut Vorabmeldung vom Samstag gleichwohl skeptisch, ob der derzeitige Wirtschaftsaufschwung nachhaltig sei.

Viele Jobs nur befristet

Von den jüngst geschaffenen und geplanten Jobs seien 52 Prozent befristet. Bevor viele Betriebe neue Arbeitsverträge unterzeichneten, wollten sie zunächst die Überstunden hochfahren (40 Prozent) und die Arbeitszeitkonten der Belegschaft auffüllen (38 Prozent). Als größtes Hindernis für die Schaffung neuer Jobs gaben 47 Prozent der befragten Unternehmen immer noch die unsichere Auftragslage an.

Mangelnde Qualität von Bewerbern

Zweitgrößte Hürde ist demnach die mangelnde Qualität der Bewerber. Sie ist mit 44 Prozent Nennungen eine weit stärkere Einstellungsbremse als der Kündigungsschutz, der nur von 34 Prozent genannt wurde. Hohe Lohnkosten gaben sogar nur 23 Prozent als Hindernis an. 21 Prozent der befragten Unternehmen gaben an, für freie Stellen keine Bewerber zu finden.

DIHK-Chefvokswirt spricht von "Jobwunder"

Trotz der Hürden für die Unternehmen dürften schon bald neue Jobs entstehen. So rechnet der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) noch in diesem Jahr mit 100.000 neuen Arbeitsplätzen und einem rasanten Abbau der Kurzarbeit. "Fast könnte man sagen: ein Jobwunder", sagte DIHK-Chefvolkswirt Volker Treier im Gespräch mit t-online.de. Vor allem die Zeitarbeitsfirmen wollen neu einstellen. IT-Dienstleister, Forschung und Entwicklung und die Gesundheitsdienste werden ebenfalls zulegen, prognostizierte der DIHK.

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