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Bonuszahlungen  

EU will Boni für Banker deckeln

01.07.2010, 12:52 Uhr | dpa-AFX, mash, t-online.de, dpa-AFX

EU will Boni für Banker deckeln. Die EU will die Bonuszahlungen der Banker regulieren (Foto: Archiv)

Die EU will die Bonuszahlungen der Banker regulieren (Foto: Archiv)

Die EU will die Bonuszahlungen für Banker in Europa begrenzen. Vom kommenden Jahr an soll es Höchstgrenzen für Boni geben, die im Verhältnis zu den von der jeweiligen Bank gezahlten Gehältern stehen. Darauf haben sich das EU-Parlament und die Mitgliedstaaten verständigt, wie das Europaparlament mitteilte.

Baranteil wird begrenzt

Der Baranteil an den Boni darf dann nicht mehr als 30 Prozent betragen, bei besonders hohen Bonuszahlungen 20 Prozent. Auch bonus-ähnliche Renten sollen gedeckelt werden. Es wären die weltweit ersten Regeln dieser Art.

Banken haben Reform versäumt

"In den vergangenen beiden Jahren haben die Banken es nicht geschafft, das Bonussystem zu reformieren - jetzt machen wir ihren Job", sagte die britische Berichterstatterin im Parlament, Arlene McCarthy. Boni gelten als Mitauslöser der weltweiten Finanzkrise, weil sie die Banker zu risikoreichem Verhalten verleitet haben. Manche Banken wie die Deutsche Bank haben jedoch bereits neue Vergütungsregeln eingeführt.

Angst vor Abwanderung der Besten

Allerdings gibt es aus der Finanzbranche und einigen Mitgliedstaaten Bedenken gegen die EU-Pläne. Sie fürchten, dass solche Beschränkungen die Banker an den Finanzplätzen in Frankfurt und London gegenüber ihren Kollegen in New York benachteiligen und die besten Köpfe abwandern.

"Gesunde Entlohnungspraktiken"

Das Plenum des Parlaments muss nun am kommenden Mittwoch noch zustimmen, dann könnten die Bonus-Regeln bereits im Januar 2011 in Kraft treten. Die Staats- und Regierungschefs der EU hatten sich mehrfach für Maßnahmen gegen zu hohe Bonuszahlungen von Bankern ausgesprochen und "gesunde Entlohnungspraktiken" gefordert.

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