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Wirtschafts-Nobelpreis an drei Wissenschaftler

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Wirtschafts-Nobelpreis für drei Arbeitsmarktforscher

11.10.2010, 19:08 Uhr | dapd, dpa, dpa, dapd

Wirtschafts-Nobelpreis an drei Wissenschaftler. Die Ökonomen Christopher A. Pissarides, Peter A. Diamond und Dale T. Mortensen teilen sich in diesem Jahr den Nobelpreis für Wirtschaft (Foto: dpa)

Die Ökonomen Christopher A. Pissarides, Peter A. Diamond und Dale T. Mortensen teilen sich in diesem Jahr den Nobelpreis für Wirtschaft (Foto: dpa) (Quelle: dpa)

Der Wirtschafts-Nobelpreis 2010 geht an zwei US-Wissenschaftler und einen Briten für ihre Untersuchung von Mechanismen auf dem Arbeitsmarkt. Den Preis teilen sich die US-Ökonomen Peter A. Diamond und Dale T. Mortensen mit dem Briten Christopher A. Pissarides, der auf Zypern geboren ist.

Die Schwedische Akademie begründete ihre Entscheidung damit, dass die drei Forscher entscheidende Fragen zur Funktionsweise des Arbeitsmarktes beantwortet hätten. Unter anderem gehe es darum, warum es gleichzeitig eine hohe Zahl von Arbeitslosen bei starker Nachfrage nach Arbeitskraft geben könne. Die Politik habe sich die Erkenntnisse der drei in dem nach ihnen benannten Modell zunutze machen können.

Nobelpreis: Forscher erhalten rund 1,1 Millionen Euro

Pissarides sagte in einem Telefonat mit der Schwedischen Akademie kurz nach der Bekanntgabe, er sei über die Zuerkennung des Preises "ziemlich überrascht und sehr froh". Er teilt sich die Dotierung von umgerechnet 1,1 Millionen Euro (zehn Millionen Kronen) mit seinen beiden US-Kollegen. "An das Geld habe ich überhaupt noch nicht gedacht", sagte Pissarides auf die Frage, was er mit dem Preisgeld machen will.

Meiste Nobelpreise an Amerikaner

Der Preis wird am 10. Dezember in Stockholm überreicht. Erste Preisträger waren 1969 der Norweger Ragnar Frisch und der Niederländer Jan Tinbergen. Seither wurde der Preis an 64 Wirtschaftswissenschaftler vergeben - die meisten von ihnen sind Amerikaner.

Erster Wirtschaftsnobelpreis 1994 an Deutschen

Als einziger Deutscher wurde 1994 der Bonner Professor Reinhard Selten ausgezeichnet, der den Wettbewerb und das Gleichgewicht auf Märkten mithilfe von Spieltheorien untersucht hatte. Selten, der in vergangenen Woche seinen 80. Geburtstag feierte, hatte sich die Auszeichnung mit zwei US-Kollegen geteilt. Als erste Frau war im vergangenen Jahr die US-Professorin Elinor Ostrom ausgezeichnet worden.

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