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Neuer Bundesbank-Chef wird Merkels Wirtschaftsberater Axel Weidmann

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Deutsche Bundesbank  

Merkels Wirtschaftsberater Weidmann wird neuer Bundesbank-Chef

16.02.2011, 15:20 Uhr | dpa, AFP, t-online.de - mmr, dpa, AFP, t-online.de

Neuer Bundesbank-Chef wird Merkels Wirtschaftsberater Axel Weidmann. Jens Weidmann  (Foto: imago)

Jens Weidmann (Foto: imago)

Jens Weidmann soll neuer Präsident der Bundesbank werden. Die Nachfolge des per Ende April zurücktretenden bisherigen Chefs Axel Weber verkündete Bundeskanzlerin Angela Merkel nach der heutigen Kabinettssitzung offiziell. Als Stellvertreter Weidmanns soll erstmals eine Frau in den Bundesbank-Vorstand einziehen.

Der erst 42-jährige Volkswirt Weidmann arbeitete bereits bei dem Institut in Frankfurt, von 2004 bis 2006 sogar unter dem nun scheidenden Weber, bevor ihn Merkel nach Berlin holte. Die Kanzlerin lobte Weidmanns "höchste Sachkompetenz" und "brillanten Intellekt". Sie betonte, ihr bisheriger Wirtschaftsberater sei "ein unabhängiger Kopf".

Sabine Lautenschläger als Bundesbank-Vize-Präsidentin

Die Spitzen von CDU/CSU und FDP verständigten sich darauf, den Posten des Stellvertreters mit einer Frau zu besetzen. Die Wahl fiel auf Sabine Lautenschläger von der Finanzaufsicht BaFin. Wie es aus Regierungskreisen hieß, wollte die FDP eine Frau in der Bundesbankführung haben und akzeptiere im Gegenzug die Berufung von Jens Weidmann zum neuen Bundesbank-Präsidenten.

Während in den vergangenen Tagen bereits die Wahl auf Weidmann hinauslief, war die Frage nach dem Bundesbank-Vizeposten noch offen. Medienberichten zufolge soll sich Weber für Joachim Nagel eingesetzt haben, der aber als SPD-nah gelte. Nun fiel die Wahl auf Lautenschläger. Kreisen zufolge wurde sie am Mittwochmorgen von Westerwelle angerufen und gefragt.

Rürup: Weidmann ist gute Besetzung

Der Wirtschaftsexperte Bert Rürup hält den Wirtschaftsberater der Bundeskanzlerin für eine gute Besetzung für den Chefposten der Bundesbank. "Durch seine Arbeit im Bundeskanzleramt hat Jens Weidmann gelernt, wie politische Ziele zu erreichen sind. Das ist eher ein Vorteil als ein Nachteil, um ein erfolgreicher Bundesbank-Präsident zu sein", sagte Rürup dem "Handelsblatt". Allerdings wäre es aus Sicht Rürups günstiger, wenn es eine Übergangszeit zwischen Weidmanns Tätigkeit im Kanzleramt und der Übernahme der Leitung der Bundesbank geben würde.

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