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Managergehälter: So viel verdienen die DAX-Vorstände

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Managergehälter  

So viel verdienen die DAX-Vorstände

21.03.2011, 17:25 Uhr | dapd, mash, t-online.de, dapd

Managergehälter: So viel verdienen die DAX-Vorstände. VW-Vorstandschef Martin Winterkorn hat gut lachen: Er ist der Bestverdiener 2010 (Foto: dpa) (Quelle: dpa)

VW-Vorstandschef Martin Winterkorn hat gut lachen: Er ist der Bestverdiener 2010 (Foto: dpa) (Quelle: dpa)

Die deutsche Wirtschaft erholte sich im vergangenen Jahr von der Finanzkrise - und mit dem Aufschwung kletterten auch die Managergehälter. Im Jahr 2010 verdiente ein Vorstandsvorsitzender eines DAX-Unternehmens im Schnitt 4,7 Millionen Euro. Das sind rund 16 Prozent mehr als im Jahr 2009. Volkswagen-Chef Martin Winterkorn ist der Bestverdiener 2010. Josef Ackermann, Chef der Deutschen Bank, verlor am meisten und rutschte von seinem Spitzenplatz ins Mittelfeld ab. Das geht aus der aktuellen Studie "Vorstandsvergütung im DAX" hervor, die die Beratungsgesellschaft Towers Watson in Frankfurt präsentierte. Wir zeigen die zehn Topverdiener unter den DAX-Vorständen.

Volkswagen-Vorstandschef Martin Winterkorn führt mit einer Vergütung von rund 9,3 Millionen Euro die Liste für 2010 an. Dahinter rangieren Peter Löscher von Siemens (8,9 Millionen Euro) und Daimler-Chef Dieter Zetsche (8,7 Millionen Euro). Die Deutsche Bank zahlte ihrem Chef Josef Ackermann vergangenes Jahr 6,3 Millionen Euro (Platz sechs). Ackermann zählt in diesem Jahr zu den großen Verlierern: Er musste ein Minus von 33 Prozent im Vergleich zum Vorjahr verschmerzen.

Größte Aufsteiger des Jahres

Gewinner des Jahres ist laut der Studie aber Dieter Zetsche. Er hat sein Gehalt mehr als verdoppelt. Zweiter Aufsteiger des Jahres ist Norbert Reithofer, Vorstandsvorsitzender von BMW. Er verdiente mit rund 4,3 Millionen Euro satte 67 Prozent mehr als noch im Jahr 2009 und schafft es damit gerade noch in die Top Ten der zehn bestverdienden DAX-Manager.

Weniger Transparenz durch neues Gesetz

"Das neue Aktiengesetz macht eine Übersicht besonders bei Langzeitvergütungen intransparenter", sagte der Direktor der Beratungsgesellschaft Towers Watson, Olaf Lang, bei der Vorstellung der jährlichen Studie. Seit August 2009 müssen Managerbezüge differenziert ausgewiesen werden: Dadurch falle die Transparenz einer höheren Komplexität zum Opfer: Langfristige Vergütungselemente seien jetzt teils sofort, teils erst in den kommenden Jahren anzugeben. Bei Meldungen in den Medien über die Einkünfte Ackermanns sei das unberücksichtigt geblieben.

Vergleiche werden schwieriger

Nach Einschätzung von Towers Watson verschwimmt die Grenze zwischen kurzfristigen variablen Vergütungskomponenten, den Boni, und langfristigen Long-Term Incentives. "Wurden Boni früher für den Erfolg im zurückliegenden Jahr gezahlt, werden jetzt zwei bis drei Jahre betrachtet", erklärte Lang. Unterm Strich seien Managerbezüge heute weniger vergleichbar. Wie vom Gesetzgeber gewünscht, "atme" das System nun aber, sagte Lang. "Gute Performance - mehr Gehalt, schlechte Performance - weniger Gehalt", so eine Formulierung aus der Studie.

Gehälter passen sich europäischem Niveau an

Die Höhe der Vorstandsvergütungen in Deutschland hat sich laut der Studie an europäisches Niveau angeglichen. Mit Bezügen von im Schnitt umgerechnet 11,4 Millionen Euro haben demnach Vorstandschefs in den USA die Nase vorn.

Lauter werde der Ruf nach internationalen Vorständen. Derzeit sei ein Viertel der Positionen mit Stelleninhabern aus dem Ausland besetzt, sagte Lang. In keinem der 30 DAX-Unternehmen sei eine Frau Vorstandsvorsitzende.

21 von 30 DAX-Unternehmen als Datengrundlage

Die Untersuchung der Frankfurter Beratungsgesellschaft basiert auf den Daten von 21 der 30 DAX-Unternehmen, es fehlen unter anderem die Angaben der Allianz, Commerzbank, Metro und von SAP. Die Studie gebe keine Auskunft über das tatsächliche Einkommen eines Managers, sagte Lang. Einkünfte aus Beratungstätigkeiten und Aufsichtsratsposten in weiteren Unternehmen seien unbeachtet geblieben.

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