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Arbeitsmarkt: Arbeitslosigkeit sinkt auch im April

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Der Aufschwung stützt den Arbeitsmarkt

28.04.2011, 12:48 Uhr | dpa, dapd, dpa, dapd, t-online.de

Arbeitsmarkt: Arbeitslosigkeit sinkt auch im April. Logo der Bundesagentur für Arbeit (Foto: imago) (Quelle: imago)

Die Erholung auf dem Arbeitsmarkt setzt sich fort (Foto: imago) (Quelle: imago)

Die boomende Wirtschaft drückt die Arbeitslosigkeit in Deutschland immer weiter. Laut der Bundesagentur für Arbeit (BA) waren im April 3.078.000 Menschen offiziell arbeitslos gemeldet. Das waren 132.000 weniger als im Vormonat und 321.000 weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote sank um 0,3 Prozentpunkte auf 7,3 Prozent. Vor einem Jahr lag sie noch bei 8,1 Prozent. Die Zahl der offenen Stellen stieg auf ein Rekordniveau. Experten sind sicher: Schon bald wird die Zahl der Arbeitslosen unter drei Millionen sinken.

Konjunktureller Aufschwung

Die positive Arbeitsmarktentwicklung habe sich mit dem konjunkturellen Aufschwung fortgesetzt, sagte BA-Chef Frank-Jürgen Weise. "Die Erwerbstätigkeit und die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung haben saisonbereinigt kräftig zugenommen, und auch die Arbeitskräftenachfrage ist erneut gestiegen", erklärte Weise. Entlastend wirkt laut BA außerdem ein seit mehreren Jahren rückläufiges Arbeitskräfteangebot.

"Man kann damit sagen, dass die Auswirkungen der Krise weitgehend überwunden sind. Es bleiben aber ernstzunehmende Risiken", erklärte Weise. Hierzu zählten die Verschuldung und Arbeitslosigkeit in den USA in einem "bisher unbekannten Ausmaß" sowie die Schuldenprobleme einiger europäischer Länder. Allerdings seien die Aussichten für eine weiter positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt derzeit gut. Angesichts der boomenden Konjunktur rechnet die Behörde damit, dass die Drei-Millionen-Grenze bei den Arbeitslosen schon im Mai unterschritten wird.

Arbeitslosigkeit wird 2011 noch weiter zurückgehen

Diese Einschätzung teilt auch die Commerzbank. Blende man Saisoneffekte aus, sei die Drei-Millionen-Grenze bereits im April unterschritten worden. Auch für das Gesamtjahr sind die Experten der Bank zuversichtlich: "Die Arbeitslosigkeit wird 2011 noch weiter zurückgehen und die Erwerbstätigkeit steigen". Ihre Prognose begründen sie mit der kräftig wachsenden deutschen Wirtschaft.

Auch Goldman Sachs sieht den deutschen Arbeitsmarkt auf einem guten Weg: Der Beschäftigtenzuwachs und die steigende Zahl offener Stellen seien ein Zeichen für den Optimismus bei den Unternehmen. Als Konsequenz würden sie ihre Produktionskapazitäten weiter aufstocken. Die Arbeitsmarktexperten der Postbank stellten fest, ein Ende des Aufschwungs am Arbeitsmarkt sei nicht in Sicht. "Das Ziel der Vollbeschäftigung wird - bei allerdings großen regionalen Differenzen - immer greifbarer."

Erwerbstätigkeit steigt

Nach Angaben des Statistischen Bundesamts stieg die Zahl der Erwerbstätigen im März gegenüber dem Vorjahr saisonbereinigt um 38.000 Arbeitskräfte. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung nahm im Februar saisonbereinigt um 84.000 zu. Nicht saisonbereinigt erhöhte sich die Erwerbstätigkeit von Februar auf März mit der beginnenden Frühjahrsbelebung um 141.000 auf 40,51 Millionen. Gegenüber dem Vorjahr stieg die Erwerbstätigkeit um 554.000.

Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung lag im Februar nach der Hochrechnung der BA bei 27,93 Millionen; gegenüber dem Vorjahr war das ein Zuwachs von 699.000. Dabei nahm die sozialversicherungspflichtige Vollzeitbeschäftigung im Vorjahresvergleich um 457.000 und die sozialversicherungspflichtige Teilzeitbeschäftigung um 239.000 zu.

Unternehmen suchen mehr Mitarbeiter

Die Nachfrage nach Arbeitskräften legt weiter zu. Laut BA nahmen die gemeldeten Arbeitsstellen im April saisonbereinigt um 13.000 zu. Nicht saisonbereinigt belief sich der Bestand im April auf 461.000 Arbeitsstellen. Gegenüber dem Vorjahr war das ein Anstieg von 126.000.

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