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So sollte Ihr Bewerbungsanschreiben aufgebaut sein

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Bewerbungsanschreiben: So klappt es mit dem neuen Job

13.10.2017, 07:23 Uhr | pc (CF), dpa

So sollte Ihr Bewerbungsanschreiben aufgebaut sein. Die größte Hürde gleich am Anfang: Einen guten Einstieg für das Anschreiben zur Bewerbung zu finden, ist eine echte Herausforderung. (Quelle: dpa/tmn/Christin Klose)

Die größte Hürde gleich am Anfang: Einen guten Einstieg für das Anschreiben zur Bewerbung zu finden, ist eine echte Herausforderung. (Quelle: Christin Klose/dpa/tmn)

Bei einer Bewerbung ist Kreativität gefragt, wenn Sie sich von anderen Bewerbern abheben wollen. Schließlich kommen auf ein attraktives Stellenangebot manchmal hunderte Interessenten. Da muss das eigene Anschreiben besonders hervorstechen. Wie das gelingt, ohne dass Sie übertreiben, lesen Sie hier.

Erfolgreich bewerben: Der erste Eindruck muss stimmen

Formulieren Sie das Anschreiben knackig und individuell, um beim Arbeitgeber das Interesse zu wecken. Nicht selten entscheidet bereits das Anschreiben, ob Sie eine Einladung zum Vorstellungsgespräch erhalten oder die Bewerbung auf dem Stapel für die Absagen landet. Gleich der erste Eindruck sollte also stimmen.

Achten Sie auf übliche Standards

Grundsätzlich gilt aber: Halten Sie die üblichen Normen für Bewerbungsanschreiben ein. Der Grund: Häufig übertragen Unternehmen die Daten von Bewerbern in ein elektronisches System. Weicht Ihre Bewerbung in formaler Hinsicht gänzlich von der Norm ab, kostet dies viel Arbeit und könnte Ihre Chancen auf den Job schmälern. (Bewerbungsanschreiben: Auf die äußere Form achten)

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Wie Sie ein Anschreiben formulieren

Kommen Sie im Anschreiben schnell zum Punkt, ehe der Personaler es womöglich gelangweilt beiseitelegt. Formulieren Sie Ihre Motivation, die Stelle anzutreten, möglichst glaubhaft. Vermeiden Sie unbedingt leere Phrasen und typische Standardfloskeln – wie "Hiermit bewerbe ich mich um die Stelle als …" –, wenn Sie sich abheben wollen. Denn Sie können davon ausgehen, dass auch andere Bewerber auf das Stellenangebot genau diese Phrasen nutzen. (Bewerbungsanschreiben: So bauen Sie es sinnvoll auf)

Der blöde erste Satz: Werbung in eigener Sache

"Sehr geehrte Damen und Herren ..." – Bis dahin kommen die meisten Bewerber noch – und dann wird es schwierig. Einen guten Einstieg für das Anschreiben zur Bewerbung zu finden, ist eine echte Herausforderung. "Viele tun sich da unglaublich schwer mit", sagt Jürgen Hesse, Bewerbungscoach und Ratgeberautor. Ein Grund dafür ist die ungewohnte Werbung in eigener Sache: "Wir sind so erzogen worden, dass Eigenlob stinkt. Aber in dem Fall geht es eben nicht ohne."

Die schlechte Nachricht: Den einen Zaubersatz zum Einstieg gibt es nicht. Aber es gibt die folgenden Tipps, mit denen die erste Hürde etwas kleiner wirkt.

Einstieg sollte Kernbotschaft enthalten

Auf den Punkt kommen: Beim Anschreiben geht es nicht um den ersten Eindruck. Denn viele Personaler lesen zuerst den Lebenslauf, sagt Hesse. Erst wenn der passt, folgt das Anschreiben. Niemand muss also gleich am Anfang wiederholen, was ihn alles für eine Stelle qualifiziert. Das wäre auch zu viel Text. "Länger als zwei bis drei Zeilen sollte der Einstieg nicht sein", rät Hesse – und zwar mit möglichst kurzen Sätzen. "Überlegen Sie sich, was Ihre Kernbotschaft ist: Warum bewerben Sie sich, und was hat der Arbeitgeber umgekehrt davon, sie einzustellen?"

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Keine Floskeln, beweisen Sie Ihre Kreativität

Charme gewinnt: "Ihre Anzeige hat mich angesprochen." Das lesen Personaler unzählige Male am Tag, damit heben sich Bewerber nicht von der Masse ab. Hesse sagt deshalb: Lieber ganz was anderes machen, auch wenn es ungewöhnlich ist. Wer ganz in der Nähe wohnt, kann zum Beispiel damit werben, dass er sicher nie im Stau steht. "Wenn das charmant rüberkommt, ist es allemal besser als eine Floskel." Im Idealfall transportiert man so gleich die Kernbotschaft, beweist also etwa seine Kreativität – oder wenigstens besonderen Einsatz.

Kleine Fehler mit großer Wirkung

Zahlendreher und Vertipper in der Anschrift oder Großschreibung nach dem Komma der Anrede – auch wenn das Anschreiben nicht der erste Eindruck ist, sind solche Fehltritte fatal. "Es geht darum, einen positiven Gesamteindruck abzurunden", sagt Hesse. Und kleine Fehler zeigen, dass sich jemand keine Mühe gegeben hat. Deshalb rät der Experte auch, die Anrede zu personalisieren, auch wenn kein Ansprechpartner genannt ist. "Notfalls kann man immer den Präsidenten oder Geschäftsführer des Unternehmens anschreiben, gefolgt von 'Sehr geehrte Damen und Herren'."

Personalisieren Sie den Hauptteil

Heben Sie im Hauptteil des Anschreibens nur diejenigen Qualifikationen hervor, die perfekt zur Stellenbeschreibung passen und ergänzen Sie diese Angaben durch Ihre ganz persönlichen "Skills", die Sie anderen Bewerbern voraus haben könnten. Dazu gehören außergewöhnliche Interessen, spezielle Fremdsprachenkenntnisse, Auslandsaufenthalte oder auch das Engagement in sozialen Projekten. Mit diesen Angaben können Sie sich von anderen abheben und gleichzeitig Ihre Persönlichkeit besser vermitteln als durch reine Aufzählung aller Stationen des Lebenslaufs. Diese Fakten kann der Arbeitgeber schließlich auch dort nachlesen. (Von Stellensuche bis Vorstellungsgespräch: Bewerbertrainings)

Informieren Sie sich über das Unternehmen

Erläutern Sie genau, welche Vorteile Ihre Einstellung für das Unternehmen hätte, und formulieren Sie, wo Sie Ihre Ziele setzen. Gehen Sie dabei konkret auf Fakten des Unternehmens ein, sodass der Personalentscheider merkt, dass Sie sich bereits intensiv mit dem Arbeitgeber beschäftigt haben und die Bewerbung nicht zu jeder x-beliebigen Firma passen könnte.

Nennen Sie Ihren Gehaltswunsch

Auch die Gehaltsvorstellungen und der mögliche Eintrittstermin können für den Personaler interessant sein, da dies neben der Qualifikation oft wichtige Auswahlkriterien sind. Informieren Sie sich aber besser vorher, ob die Gehaltsvorstellungen bereits zu diesem Zeitpunkt gefragt sind. (Bewerbung: Tipps zu Formulierungen im Anschreiben)

Geben Sie Ihre Referenzen an

Auch mit Referenzen können Sie sich in einigen Berufssparten bei der Bewerbung auf begehrte Stellen von Mitbewerbern abheben. Besonders in Kreativberufen in den Bereichen Design, Fotografie oder Mode sind aussagekräftige Referenzbeispiele Pflicht und entscheidend für die Vergabe des Jobs.

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