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Weise: Deutschland braucht zwei Millionen ausländische Fachkräfte

16.05.2011, 08:51 Uhr | AFP, AFP, t-online.de

Weise: Deutschland braucht zwei Millionen ausländische Fachkräfte. BA-Chef Frank-Jürgen Weise: Zuwanderung gegen Fachkräftemangel (Foto: dpa) (Quelle: dpa)

BA-Chef Frank-Jürgen Weise: Zuwanderung gegen Fachkräftemangel (Foto: dpa) (Quelle: dpa)

Der Fachkräftemangel in Deutschland soll durch die Zuwanderung von zwei Millionen qualifizierten Ausländern gemildert werden. Der Chef der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-Jürgen Weise, sagte in einem Zeitungsinterview: "Ohne gezielte Zuwanderung wird es nicht gehen." In einigen Branchen, Berufen und Regionen gebe es schon jetzt einen erhöhten Fachkräftebedarf. Bis 2025 werde eine Lücke von sechs bis sieben Millionen Fachkräften entstanden sein. "Diese Lücke können wir über das Mobilisieren von Arbeitskräften bei uns im Lande vielleicht zur Hälfte füllen", sagte er der "Welt".

Zudem würden die Firmen "im schlimmsten Fall verlagern, also dahin gehen, wo Fachkräfte sind, und sie werden rationalisieren, um auf weniger Fachkräfte angewiesen zu sein". Doch auch dann würden der Wirtschaft "immer noch mehr als zwei Millionen qualifizierte Arbeitskräfte fehlen", sagte der BA-Chef. Diese müssten im Ausland gewonnen werden, "damit unsere Wirtschaft weiter gut wachsen kann."

Weniger als drei Millionen Arbeitslose im Mai

Weise rechnet nach eigenen Angaben mit einem Rückgang der Arbeitslosenzahl im Mai auf knapp 2,9 Millionen. Im Sommer würden die Zahlen noch einmal steigen - wegen der Ferien und der Schulabgänger, die sich dann arbeitslos meldeten. "Aber ab September rechnen wir wieder mit Zahlen unter der Drei-Millionen-Marke, bevor es im Winter saisonbedingt nach oben geht", sagte der BA-Chef. Es werde voraussichtlich "auch 2012 eine gute Entwicklung am Arbeitsmarkt geben".

Für die Arbeitslosen stellte Weise dagegen aufgrund der von der Regierung verordneten Milliardeneinsparungen Kürzungen bei den Leistungen in Aussicht. "Wir müssen bis 2013/14 bis zu sieben Milliarden Euro einsparen", sagte der BA-Chef. "Da hilft die gute Konjunktur nur zum Teil. Sie ist ja auch nur ein Hoffnungswert, ein Scheck auf die Zukunft, die Milliarden sind aber definitiv weg", sagte Weise. Es sei "Aufgabe der Politik zu sagen, welche Leistungen gekürzt werden sollen".

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