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Internationaler Währungsfonds  

Christine Lagarde wird IWF-Chefin

29.06.2011, 09:46 Uhr | dpa, dapd, dpa, dapd

Nun ist es amtlich: Die französische Finanzministerin Christine Lagarde ist zur neuen Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF) gewählt worden. Der Exekutivrat des IWF bestimmte Lagarde in Washington nach eigenen Angaben zur ersten Frau an der Spitze der internationalen Organisation. Der Verwaltungsrat der Institution entschied sich am Dienstag einstimmig für die 55-Jährige, wie der IWF in Washington mitteilte.

Sie folgt Dominique Strauss-Kahn nach, der eines Sexualverbrechens beschuldigt wird und Mitte Mai zurückgetreten war. Lagarde hatte nur einen einzigen Mitbewerber, Mexikos Notenbankchef Agustín Carstens.

Zuvor hatten sich die USA für Lagarde als neue Direktorin des Fonds ausgesprochen. Die Französin erhielt bei ihren Bemühungen um den IWF-Chefposten auch Unterstützung aus Europa, China, Russland und Brasilien.

Amtsantritt am 5. Juli

Lagarde soll das Amt am 5. Juli antreten. Der Verwaltungsrat nannte in seiner Erklärung Lagarde und Carstens sehr qualifizierte Kandidaten. Das Gremium habe das Ziel gehabt, eine einstimmige Entscheidung zu fällen und sich "nach Erwägung aller relevanten Informationen" für Lagarde entschieden.

Lagarde will Strauss-Kahns Reformen zu Ende bringen

"Ich glaube, der IWF muss reaktionsschneller, effizienter und legitimer werden", hatte die 55-Jährige nach ihrem Vorstellungsgespräch erklärt. Sie will die Reform des Fonds, die Strauss-Kahn eingeleitet hatte, zu Ende führen. Und sie will auch den Schwellenländern, die auf mehr Einfluss pochen, entgegenkommen. Der Plan könnte dazu führen, dass Lagarde vorerst die letzte Europäerin wird, die den IWF als "Managing Director" leitet. Doch auf ihrer Bewerbungs-Tournee, die sie in den vergangenen zwei Wochen ein Mal um den Globus trieb, gewann sie damit das Vertrauen aller IWF-Partner.

USA kein unbekanntes Land für Lagarde

Auf internationaler Bühne gilt die Mutter zweier erwachsener Kinder seit langem als energische Verhandlungspartnerin. Eine gesunde Streitkultur gehört zu ihrem Motto: "Wenn sich immer alle einig sind, dann kommt man nicht voran."

Vor ihrem Quereinstieg in die Politik 2005 erwarb sie sich bei einer internationalen Anwaltskanzlei den Ruf als Wirtschaftsexpertin, und sie verbrachte einen Großteil ihres Berufslebens in den USA.

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Christine Lagarde wird neue Chefin des IWF

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