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Arbeitskräftemangel: Offene Stellen bis zu fünf Monate unbesetzt

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Offene Stellen bis zu fünf Monate unbesetzt

04.07.2011, 12:16 Uhr | dpa, AFP, AFP, dpa

Arbeitskräftemangel: Offene Stellen bis zu fünf Monate unbesetzt. Fachkräftemangel: Selbst Langzeitarbeitslose haben wieder Chancen auf dem Arbeitsmarkt (Foto: dpa) (Quelle: dpa)

Fachkräftemangel: Selbst Langzeitarbeitslose haben wieder Chancen auf dem Arbeitsmarkt (Foto: dpa) (Quelle: dpa)

Immer mehr Firmen klagen hierzulande über enorme Probleme bei der Suche nach geeignetem Personal. Viele Stellen bleiben mittlerweile bis zu fünf Monate lang unbesetzt. Das berichtete die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf Zahlen des Statistischen Bundesamts. Am dramatischsten sei der Engpass bei Ärzten. Aber auch bei geringer qualifizierten Jobs vergeht viel Zeit bei der Bewerbersuche.

60 Tage vergehen im Schnitt bis zur Neueinstellung

Bei Sicherheitskontrolleuren sei die sogenannte Vakanzzeit mit 123 Tagen überdurchschnittlich lang, wie die "Bild" berichtet. Ärztestellen könnten im bundesweiten Durchschnitt erst 146 Tage später als gewünscht besetzt werden. Im Durchschnitt aller Berufe habe es im Juni 60 Tage bis zur Neueinstellung gedauert, berichtete die Zeitung.

Wie schwer es für die Wirtschaft derzeit ist offen Stellen zu besetzen, zeigen auch die jüngsten Aussagen des Chefs der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-Jürgen Weise. Einen generellen Fachkräftemängel sieht der BA-Chef nicht, wohl aber hätten einige Branchen handfeste Probleme. Viele Zeitarbeitsfirmen suchen händeringend nach Bewerbern. Elektroingenieure und -spezialisten sind vielerorts ebenso rar wie Maschinen- und Fahrzeugbauingenieure sowie Fachkräfte aus dem Gesundheitsbereich.

Ingenieure: Nur 1,5 Bewerber auf eine offene Stelle

So gibt es nur in Hessen annähernd genügend Ärzte, bundesweit jedoch kommen auf 100 Stellen gerade einmal 90 Mediziner. Bei den Maschinenbauingenieuren müssen Arbeitgeber im Prinzip nehmen, wer sich überhaupt bewirbt: Auf eine offene Stelle kommen gerade einmal 1,5 Bewerber, und auch in Zukunft ist der Bedarf mit den hiesigen Hochschulabsolventen nicht zu decken.

Bald Ärzte und Ingenieure aus Indonesien

Die BA überlegt deshalb, ob Deutschland nicht Ärzte und Ingenieure aus Indonesien anwerben sollte. Aus Vietnam könnten Fachleute wie Schweißer kommen, die nach ähnlichen Standards wie in Deutschland ausgebildet werden. Doch Zuwanderung alleine wird es nicht richten können, dafür ist Deutschland als Ziel qualifizierter Arbeitskräfte zu unbeliebt und der Zugang zu schwierig. Deshalb werden parallel dazu alle verfügbaren Arbeitskräfte in Deutschland gebraucht.

Selbst Langzeitarbeitslose haben wieder Chancen

Um ihre vollen Auftragsbücher abzuarbeiten, geben inzwischen immer mehr Arbeitgeber auch Langzeitarbeitslosen eine Chance. Ihre Zahl ging binnen Jahresfrist immerhin um sechs Prozent auf 886.000 Arbeitslose zurück. Laut Arbeitsagentur wird es aber zunehmend schwer, die verbliebenen Arbeitslosen wegen fehlender Qualifikationen in Jobs zu vermitteln.

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