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Einstellungstests  

Bewerber müssen nicht jede Aufgabe lösen

17.03.2009, 11:33 Uhr | Philipp Laage, dpa-tmn / t-online.de/business

Einstellungstests: Bewerber müssen nicht jede Aufgabe lösen.

Auch kleinere Betriebe führen inzwischen Einstellungstests durch. (Foto: Imago)

Umfangreiche Einstellungstests sollen Jobkandidaten nicht zur Verzweiflung bringen. Test-Experte Rüdiger Hossiep von der Ruhr-Universität Bochum erklärt, warum auch kleine Firmen sie inzwischen zur Bewerberauswahl nutzen - und was die Unternehmen von den Kandidaten erwarten.

Ergebnisse sollen vergleichbar sein

Solche Tests seien absichtlich so konzipiert, dass die Kandidaten nicht fertig werden. "Dass jemand wirklich alle Aufgaben löst, kommt in der Regel nicht vor", sagt Hossiep. Am messgenauesten seien solche Tests nämlich, wenn der durchschnittliche Bewerber etwa die Hälfte der Fragen schafft. Das erhöht für die Unternehmen die Vergleichbarkeit der Jobkandidaten.

Kleine Firmen müssen sich bei Stellenvergabe sicher sein

Dass immer mehr Unternehmen Einstellungstest machen, liegt laut dem Experten daran, dass Ausbildung und Zeugnisse kaum noch vergleichbar seien. "Dass von den schulischen Leistungen nur noch schwer auf die tatsächliche Leistung geschlossen werden kann, hat in den letzten Jahren stark zugenommen", sagt Hossiep. Überraschend sei, dass auch immer mehr kleine Unternehmen Einstellungstest durchführen. Der Grund: Während etwa Banken etliche Anwärter für eine freie Stelle haben, müssten sich kleine Betriebe bei der Vergabe eines Jobs sicher sein.

Ausbildungsbewerber unter der Lupe

Das gilt auch für die Vergabe von Ausbildungsplätzen: "Das Unternehmen ist besonders darauf angewiesen, dass die Ausbildung erfolgreich verläuft", erläutert Hossiep. Ein Kandidat, der nach zwei Jahren scheitert, sei für den Betrieb sehr unglücklich. "Wer nur wenige Azubis ausbildet, kann sich einen Fehlgriff nicht erlauben." Am weitesten verbreitet seien heute Intelligenztests, die verschiedene Aspekte kombinieren. Diese sogenannten Testbatterien nehmen neben dem Allgemeinwissen des Kandidaten auch dessen sprachliche, logische und rechnerische Fähigkeiten unter die Lupe.

Tests nicht zu locker angehen

Für die Tests könnten Bewerber kaum üben. Trotzdem sollten sie sie nicht zu locker angehen, rät der Fachmann. "Wenn es losgeht, muss man voll da sein.", so Hossiep. Es gehe vor allem um Tempo und Leistung. Die Unternehmen wollen sehen, wie schnell ein Bewerber wie viele Aufgaben schafft. Gerade Kandidaten für eine Ausbildungsstelle werden meistens in der Gruppe getestet. Abschreiben sollten die Prüflinge trotzdem nicht. Besser sei es, sich voll und ganz auf den eigenen Test zu konzentrieren.

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