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Arbeitslos melden: Das sollten Sie dabei beachten

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Meldepflicht bei Erwerbslosigkeit  

Arbeitslos melden: Das sollten Sie beachten

29.04.2015, 08:47 Uhr | ae (CF), helack

Arbeitslos melden: Das sollten Sie dabei beachten. Keine Sperrzeit riskieren: Melden Sie sich bei drohender Arbeitslosigkeit rechtzeitig bei der für Sie zuständigen Agentur. (Quelle: imago/HRSchulz)

Keine Sperrzeit riskieren: Melden Sie sich bei drohender Arbeitslosigkeit rechtzeitig bei der für Sie zuständigen Agentur. (Quelle: HRSchulz/imago)

Den Job zu verlieren, ist ein harter Schlag. Doch trotz der Frustration sollten Sie sich umgehend arbeitslos melden, um Leistungen wie Arbeitslosengeld in Anspruch nehmen zu können. Wissen Sie bereits, dass Ihr Arbeitsverhältnis demnächst endet, sollten Sie beachten, dass Sie sich frühzeitig bei Ihrer Arbeitsagentur als arbeitssuchend melden müssen. Andernfalls drohen Leistungskürzungen.

Arbeitsuchend oder arbeitslos?

Die Bundesagentur für Arbeit unterscheidet zwischen zwei Arten von Meldungen bei drohender Arbeitslosigkeit: Der Arbeitsuchendmeldung und der Arbeitslosmeldung. Erstere ist erforderlich, damit die Agentur Sie bei der Jobsuche unterstützen kann.

Letztere dient der Sicherung Ihrer finanziellen Ansprüche. Bei den beiden Meldungsarten sind unterschiedliche Fristen einzuhalten. Die frühzeitige Arbeitssuchendmeldung ersetzt nicht die persönliche Arbeitslosmeldung, welche Voraussetzung für den Bezug von Arbeitslosengeld ist.

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Frühzeitig arbeitssuchend melden

Ist das Ende Ihres Arbeitsverhältnisses abzusehen, beispielsweise weil ein befristeter Arbeitsvertrag ausläuft oder Ihre außerbetriebliche Ausbildung endet, sind Sie dazu verpflichtet, sich drei Monate vorher als arbeitssuchend zu melden. Durch die Meldepflicht will man die Dauer der Erwerbslosigkeit möglichst kurz halten. Im Idealfall gelingt es der Agentur sogar, innerhalb dieser drei Monate eine Anschlussbeschäftigung für Sie zu finden.

Erfahren Sie erst spät, dass Ihr Arbeitsverhältnis endet – beispielsweise einen Monat zuvor – sind Sie dazu verpflichtet, sich innerhalb von drei Tagen bei Ihrer Arbeitsagentur arbeitssuchend zu melden.

Ausnahmen bei Ausbildungen

Ausnahmen bestehen lediglich bei schulischen oder betrieblichen Ausbildungen, teilt die Bundesagentur für Arbeit mit. Jedoch empfiehlt die Agentur, wenn Sie nicht von Ihrem Ausbildungsbetrieb übernommen werden, sich frühzeitig arbeitsuchend zu melden, um Unterstützung bei der Jobvermittlung zu erhalten.

Wenn Sie nach dem Studium nicht direkt eine Arbeitsstelle gefunden haben, ist eine Arbeitslosmeldung ebenfalls empfehlenswert, um von der Arbeitsagentur bei der Jobsuche und in finanzieller Hinsicht unterstützt zu werden.

Die persönliche Meldung ist verpflichtend

Die Meldung können Sie sowohl schriftlich, telefonisch als auch persönlich machen. Auch eine Online-Meldung über die Jobbörse der Arbeitsagentur ist möglich. Telefonisch können Sie sich gebührenfrei unter folgender Telefonnummer arbeitslos melden: 0800 4 5555 00.

Bei einer schriftlichen, telefonischen oder online erfolgten Arbeitsuchendmeldung müssen zunächst nur persönliche Daten und der Beendigungszeitpunkt angegeben werden. Die persönliche Meldung wird dann nach terminlicher Vereinbarung nachgeholt, spätestens am ersten Tag der Beschäftigungslosigkeit.

Halten Sie sich nicht an diese Frist, droht eine Sperrzeit von einer Woche, in der Sie kein Anrecht auf Arbeitslosengeld haben. Ist die zuständige Arbeitsagentur nicht geöffnet, beispielsweise an Wochenenden oder Feiertagen, genügt es, wenn Sie die persönliche Meldung am nächsten möglichen Tag nachholen, um die Frist einzuhalten.

Diese Unterlagen müssen Sie mitbringen

Beachten Sie, dass Sie zu diesem Termin diverse Dokumente mitbringen müssen. Um sich arbeitslos melden zu können, bringen Sie Ihren Personalausweis oder Reisepass mit einer aktuellen Meldebescheinigung mit. Ebenfalls nötig ist auch Ihre Rentenversicherungsnummer, die Kündigung des letzten Arbeitsvertrages – sofern vorhanden – oder der Arbeitsvertrag, aus dem die Befristung ersichtlich wird und ein aktueller Lebenslauf.

Übrigens: Wer bereits einen neuen Job gefunden hat, sollte beachten, dass es sich auch lohnt, sich für eine Überbrückungszeit von nur ein oder zwei Monaten arbeitslos zu melden. Denn für diesen Zeitraum zahlt die Arbeitsagentur in jedem Fall die Beiträge für Renten- und Krankenversicherung.

Das müssen Sie beim Arbeitslosmelden beachten

Um sich arbeitslos zu melden, müssen Sie spätestens am ersten Tag Ihrer Erwerbslosigkeit persönlich bei der Arbeitsagentur einen Antrag stellen. Der Antrag kann frühestens drei Monate im Voraus erfolgen. Beachten Sie: Das Arbeitslosengeld wird erst ab dem Tag gewährt, an dem Sie sich arbeitslos gemeldet haben.

Den notwendigen Antragsvordruck erhalten Sie vor Ort bei Ihrer Arbeitsagentur oder online auf der Homepage der Bundesagentur für Arbeit. Neben Ausweispapieren sind Arbeitsbescheinigungen Ihrer früheren Arbeitgeber notwendig. Diese sind gesetzlich verpflichtet, Ihnen eine Arbeitsbescheinigung auszuhändigen oder elektronisch an die Arbeitsagentur zu übermitteln.

Auch ein Beitragsnachweis über abgeführte Beträge in die Arbeitslosenversicherung ist notwendig für das Arbeitslosengeld I. Gegebenenfalls wird auch das Kündigungsschreiben oder eine Erklärung zur Arbeitsaufgabe gefordert. Waren Sie schon einmal arbeitslos, empfiehlt es sich, auch die entsprechenden Unterlagen vorzulegen, etwa den Bewilligungsbescheid und die Leistungsnachweise.

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