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Ermittlung des Einkommens beim BAföG-Antrag

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Ermittlung des Einkommens beim BAföG-Antrag

08.02.2012, 08:38 Uhr | md (CF)

Wer einen BAföG-Antrag stellt, muss seine Bedürftigkeit überprüfen lassen. Dazu findet eine Ermittlung des Einkommens statt, das der Studierende selbst, aber auch seine Eltern und womögliche Ehepartner erzielen.

BAföG: Einkünfte entscheiden über den Anspruch auf Leistungen

Ziel des BAföGs ist es, auch Menschen aus einkommensschwachen Familien ein Studium oder eine vergleichbare Ausbildung zu ermöglichen. Es handelt sich um eine staatliche Leistung, die ausschließlich von tatsächlich Bedürftigen in Anspruch genommen werden soll. Daher wird BAföG auch nicht an jeden gezahlt, der einen Antrag stellt. Nur wenn durch die Ermittlung des Einkommens festgestellt wird, dass Sie als Student anspruchsberechtigt sind, fließen die Zahlungen.

Ermittlung des Einkommens per Schätzung

Ihr aktuelles Einkommen können Sie ohne Probleme angeben. Die Ermittlung Ihres zukünftigen Einkommens kann jedoch nur anhand von Schätzungen erfolgen. Sie stehen daher im Rahmen des Antragsverfahrens vor der Aufgabe, eine Prognose über Ihr voraussichtliches Einkommen im Bewilligungszeitraum abzugeben. In aller Regel orientieren sich die Behörden auch tatsächlich an Ihrer Schätzung. Das Amt hat aber auch die Möglichkeit, die Realitätsnähe der Angaben zu überprüfen. Allzu pessimistische Schätzungen bringen also nichts. Es findet später eine exakte Überprüfung des Einkommens statt. Ist es deutlich höher, als Sie geschätzt haben, führt das Ihnen gegenüber zu Rückzahlungsansprüchen des BAföG-Amts.

Geringes Einkommen bleibt anrechnungsfrei

Zu dem Einkommen, das für die BAföG-Berechnung herangezogen wird, zählen Einkünfte aus selbstständiger und nicht-selbstständiger Arbeit, Einkünfte aus einem Gewerbebetrieb und Geld, das durch Vermietung und Verpachtung auf Ihr Konto fließt. Zinseinkünfte und alle sonstigen Einkünfte spielen bei der Ermittlung des Einkommens ebenfalls eine Rolle. Geringes Einkommen bleibt dabei anrechnungsfrei, denn es gibt eine Freigrenze. Sie liegt momentan bei 4.800 Euro pro Kalenderjahr (Stand 2011).

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