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Überstunden abbummeln oder ausbezahlen lassen?

18.05.2012, 15:35 Uhr | pk (CF)

Wenn sich die Überstunden ansammeln, können Arbeitnehmer diese entweder abbummeln, das heißt durch Freizeit ausgleichen, oder sich ausbezahlen lassen. Beides wird in Unternehmen individuell geregelt und hängt auch immer von der aktuellen Auftragslage ab. Voraussetzung ist, dass die Stunden genau aufgezeichnet wurden und der Arbeitgeber zustimmt. Leider ist nicht jedes Unternehmen bereit, Überstunden gesondert zu bezahlen, und auch der Freizeitausgleich ist nicht selbstverständlich.

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Überstunden abbummeln

Sie können die angesammelten Überstunden oft in einer ruhigen Phase in Form eines Freizeitausgleichs abbummeln. Angesammelt werde sie meist auf einem Zeitkonto, das alle Stunden exakt erfasst. Für Arbeitnehmer hat das vor allem den Vorteil, dass sie sich nach turbulenten Arbeitsphasen auch mal ruhige Zeiten gönnen können. Abgebummelt werden die Überstunden dann entweder stundenweise an den Tagen, an denen weniger Arbeit vorliegt oder auch gesammelt, so dass alle Stunden am Stück freigenommen werden. (Minijob 2013: Das soll sich alles ändern)

Für Unternehmen hat diese Methode den Vorteil, dass die Mitarbeiter flexibel passend zur jeweiligen Auftragslage einsetzbar sind. Ist die Arbeitsbelastung dauerhaft hoch, ist aber eher die Einstellung neuer Mitarbeiter zu empfehlen. (Wie es zu Gehaltssenkungen kommen kann)

Ausbezahlen von Überstunden

Haben sich sehr viele Überstunden angesammelt, können diese oft nicht mehr abgebummelt werden, da der Mitarbeiter zu lange ausfallen würde. Wenn der Arbeitergeber die Stunden ausbezahlt, muss der Betrag leider voll versteuert werden, wodurch die Methode finanziell einen gewissen Verlust bedeutet. Tipp: Wenn Sie sich die Überstunden regelmäßig und nicht alle auf einmal ausbezahlen lassen, bleibt der steuerliche Nachteil gering, sodass Sie mehr davon haben. Grundsätzlich sollten Sie sich bei ständig anfallenden Überstunden eventuell auch mit dem Chef sprechen, ob es für die Mehrarbeit nicht eine andere Lösung gibt, wie zum Beispiel die Arbeitsverteilung auf andere Mitarbeiter, die etwas weniger zu tun haben. Nicht hinnehmen müssen Sie, dass Sie dauerhaft Überstunden leisten und dafür keinen Ausgleich bekommen. Ob abfeiern oder ausbezahlen, die Entscheidung bleibt aber letztendlich dem Arbeitgeber überlassen. (Einstiegsgehälter: Was Berufseinsteiger verdienen)

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